Wie kann, insbesondere in der Medizin, in den Natur-, Umwelt- und Ingenieurwissenschaften, das kreative Potenzial von Genderanalysen für Forschungsinnovationen genutzt werden? Die Wissenschaftshistorikerin Londa Schiebinger von der Stanford University geht davon aus, dass Forschung in Naturwissenschaft und Technik exzellenter wird, wenn die Analyse von Sex und Gender, also von biologischem und sozialem Geschlecht, stärker in die Wissenschaft eingebunden wird. In ihrem Vortrag "Gendered Innovations" berichtet sie am Montag, 20. November, um 14 Uhr, anhand konkreter Beispiele, wie dies möglich ist. Der Vortrag wird vom Zentralinstitut für Wissenschaftsreflexion und Schlüsselqualifikationen (ZiWiS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) organisiert. Der Eintritt im großen Hörsaal im Ulmenweg 18 ist kostenlos. red