Das Ziel nicht aus den Augen verlieren - das war die Forderung, die Ingrid Ott, Vorsitzende des Freundes- und Förderkreises Awo-Seniorenzentrum Rödental, den Teilnehmern der Hauptversammlung mit auf den Weg gab. Die Zeichen zum Fortbestand des Vereins standen zu Beginn der Versammlung nicht gut. Es war der Tod der Vorstandsmitglieder Marianne Götz und Eva Knauer zu beklagen, der Schriftführer Johannes Weinfurther ist nach Berlin verzogen und die Zweite Vorsitzende und Heimleiterin Margit Welscher wird ihre Tätigkeit im Heim in Rödental aufgeben und sich ganz auf Neustadt konzentrieren.

So war der Vorsitzenden Ingrid Ott zu Beginn nicht nur eine gewisse Traurigkeit, sondern auch etwas Ratlosigkeit anzumerken. Im Rückblick konnte sie von einer harmonischen und erfolgreichen Zusammenarbeit im vergangenen Jahr berichten, bei der sie und Christel Zschach in vielen Bereichen einbezogen wurden. Den Schwerpunkt der Vereinsarbeit nahmen jedoch die Planung und Fortführung des neuen Innenhofes ein. Es konnte ein neuer Architekt gefunden werden, mit dem man ein ausgeklügeltes Konzept erarbeitet hat, mit dem man einen größeren Betrag an Fördergeldern aus der Glücksspirale bekam. Zusätzlich ist laut Ott eine beachtliche Summe von privaten Spenden eingegangen.

Leider konnten die Bauarbeiten nicht wie geplant im Frühjahr beginnen, da das Zentrum wegen der Corona-Krise noch immer für jeden Außenstehenden geschlossen ist. Das Ergebnis der Neuwahlen machte jedoch Mut und gab Hoffnung auf eine gute Arbeit in einem erfahrenen Team.

Es ergaben sich einstimmige Ergebnisse für Ingrid Ott als Vorsitzende, Margit Welscher als Zweite Vorsitzende, Gerd Mücke als Kassenwart, Ernst Jacob als Schriftführer sowie Christel Zschach, Heinz Müller, Günther Bartholmeß, Leonhard Potsch und Manfred Döbrich als Beisitzer. red