Die "wunderbare Welt des Sports" - das will der TSV Neunkirchen für seine fast tausend Mitglieder sein. Die vielen Sportstunden und die zahllosen Arbeiten, die hierfür notwendig sind, machen sich freilich nicht von allein. Auch der TSV ist dafür auf seine Übungsleiter und Helfer angewiesen. Ohne sie geht nichts.
Weil die Helfer neben einer gehörigen Portion Idealismus auch ihre Freizeit und ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen, wollte der Verein es nicht bei einem Händedruck belassen. Vielmehr hat er seine Abteilungsleiter, Betreuer, Übungsleiter und Helfer zu einem Dankesabend eingeladen, um ihnen zu zeigen, wie hoch ihr zudem ehrenamtliches Engagement geschätzt wird.
In diesem Sinn dankte der Vorsitzende des Vereins, Karl Germeroth, allen Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Zunächst aber wies der Bürgermeister des Marktes Neunkirchen, Heinz Richter (FW), selbst auch langjähriger Übungsleiter des TSV, darauf hin, dass selbst der gut funktionierende Vorstand eines Sportvereins ohne seine Übungsleiter ohne Wirkung bleiben müsse.
Um einen Einblick in die vielfachen Angebote und Aufgaben des TSV Neunkirchen zu geben, bot dann der Vorsitzende seinen Vorstandskollegen und den Abteilungsleitern aller sieben Abteilungen die Gelegenheit, ihre sportlichen Aufgaben, ihre Erfolge und ihre weiteren Ziele zu erläutern. Die Rolle des Sports nicht nur im Leben des Vereins, sondern in der Gesellschaft überhaupt, auch im Alter und bei Krankheit, wurde dabei sehr deutlich.
Wie jede Gemeinschaft müsse auch ein Sportverein in die Zukunft blicken und seine weitere Entwicklung im Auge behalten. Deswegen sprach der Vorsitzende zunächst die zahlreichen Projekte der vergangenen Jahre - Spielgeräte für den Nachwuchs, Beregnungsanlage, umfangreiche Renovierungsarbeiten am Vereinsheim, Lautsprecheranlage mit allen Nebenarbeiten und mehr - dankbar an.
Für diese Arbeiten war der Verein nicht nur auf großzügige Spenden von vielen Sponsoren, sondern unabdingbar auch auf die Mithilfe seiner Vereinsmitglieder angewiesen. Mit dem Einsatz von annähernd eintausend Arbeitsstunden der Helfer konnten alle diese Projekte bewältigt werden.
Dann legte der Vorsitzende aber sehr eindringlich auch seine Vorstellungen für die sportliche und ideelle Ausrichtung des Vereins dar. Es gelte, den Verein weiter starkzumachen und nicht zuletzt im Interesse der Allgemeinheit seine Attraktivität für die Zukunft zu erhalten.
Wer viel arbeitet und dabei auch noch sehenswerte Erfolge aufweisen kann, dem sei es erlaubt, hin und wieder zu feiern. Auch das verstehen die Helfer und Übungsleiter des Vereins recht gut. Im Anschluss an die Ehrung durch den Vorsitzenden ließen sich alle gerne von den griechischen Köstlichkeiten des Vereinswirtes verwöhnen und verbrachten zusammen einige schöne Stunden.
Meinhard Meinel