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Der SV Waizendorf im Corona-Modus

Der Sportverein Waizendorf hat die bereits verschobene Jahreshauptversammlung auf der Terrasse des Sportheimes durchgeführt. Vorstandsvorsitzender Mathias Zeck gab einen Bericht über die derzeitige La...
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Der Sportverein Waizendorf hat die bereits verschobene Jahreshauptversammlung auf der Terrasse des Sportheimes durchgeführt. Vorstandsvorsitzender Mathias Zeck gab einen Bericht über die derzeitige Lage.

Ab Anfang März waren Training und Spielbetrieb wegen Corona eingestellt. Die Vereinsgaststätte musste schließen. Um die Vereinskasse etwas aufzubessern, wurde samstags ein Getränkeverkauf organisiert. Seit Anfang Juni war dann zwar wieder Training möglich, doch die vorgeschriebenen Regeln waren so streng, dass es kaum umzusetzen war. Erst jetzt darf wieder normal trainiert werden. Die Kinder und Jugendlichen sind begeistert, dass sie sich wieder treffen können. Die Mitgliederzeitschrift soll termingemäß im August erscheinen. Wegen anstehender Platzsanierungen sollte eigentlich im März eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, doch Corona machte einen Strich durch die Rechnung. Daher wurde eine digitale Gesamtvorstandschaftssitzung durchgeführt, die Einverständnis mit den Maßnahmen ergab.

Kassiererin Irene Lechner gab zum letzten Mal den Bericht über den Jahresabschluss ab. Nach 19 Jahren stellt sie aus persönlichen Gründen ihr Amt zur Verfügung. Der Verein steht wirtschaftlich derzeit gut da. Erfreulicherweise konnte im vergangenen Jahr wieder ein Gewinn erwirtschaftet werden. Simone Strobler wurde von der Versammlung einstimmig zur neuen Kassiererin gewählt.

Bürgermeister Thilo Wagner sprach in seinem Grußwort die derzeitig schwierige Lage in Coronazeiten an. Die Gemeinde werde die Vorhaben des SV Waizendorf wohlwollend begleiten, ein zinsloses Darlehen für den Verein wurde im Gemeinderat bereits genehmigt. Die Gemeinde will allen Vereinen einen Ausgleich für entgangene Umsätze zukommen lassen.

Platzwart Michael Krapp stellte die geplanten Sanierungsmaßnahmen vor. Der Trainingsplatz in Höfen ist bereits neu angesät. Eine Beregnungsanlage wurde ebenfalls bereits installiert. Es wird noch ein Brunnen gebohrt, damit nicht Trinkwasser für die Beregnung verschwendet werden muss. Auf dem neuen Platz hat sich ein Unkraut ausgebreitet, das ein Abtragen des Rasens und eine Neuansaat nötig machte. Da der Spielbetrieb coronabedingt derzeit ruht, wurde auch diese Maßnahme jetzt durchgeführt. Der Platz soll bis Oktober wieder spielbereit sein.

Als dritte Maßnahme wird das Flutlicht am neuen sowie am Trainingsplatz auf LED umgerüstet. Da hier hohe Zuschüsse vom Umweltministerium, vom BFV und von der Gemeinde fließen, wird die Umrüstung mit rund 75 Prozent bezuschusst.

Von sportlicher Seite gibt es wenig zu berichten. Laut Albert Dörfler hat die Leichtathletikabteilung gerade wieder mit den Wettkämpfen angefangen. Es wurden auch schon einige Titel errungen. Das geplante Trainingslager zu Ostern fiel leider aus. Das Training startete im Mai mit strengen Auflagen. Es durften nur vier Athleten und ein Trainer eine Gruppe bilden. Jetzt sind es wieder 20 Personen.

Gesamtjugendleiter Martin Kriesten gab einen kurzen Überblick. Die Jugendsaison wurde abgebrochen. Die Tabellenstände der Vorrunde haben Gültigkeit. Die A-Jugend steigt auf. Für die neue Saison sind alle Mannschaften mit Betreuern besetzt.

Richard Kaiser informierte über die Seniorenmannschaften. Die erste Mannschaft war nach der Winterpause auf einem guten Weg, den Klassenerhalt zu schaffen. Vorbereitungsspiele gibt es frühestens im August. Wann wieder Punktspiele stattfinden können, ist noch ungewiss. Die zweite Mannschaft steht auf dem 2. Tabellenplatz.

Auch bei den Abteilungen Damengymnastik, Kegeln und Kinderturnen lag alles auf Eis. Die Damen laufen derzeit im Wald, Kegeln geht noch immer nicht und Kinderturnen ist wieder mit Einschränkungen möglich. red