"Tradition verpflichtet, Tradition verbindet." Diese Werte wurden bei der Versammlung des Bayerischen Soldatenbundes (BSB), Bezirksverband Unterfranken, mit Worten und einer zweifachen Ehrung für Ewald Vogel hervorgehoben.

Präsident Richard Drexl referierte zu dem Thema "Der BSB heute". Er betonte, dass er die Ablehnung von Extremismus von links wie rechts unterstütze. Bei dem derzeit herrschenden pazifistischen Zeitgeist habe es die wehrhafte Demokratie indes schwer, obwohl sie die Grundlage des langen Friedens sei.

Weiter betonte Drexl, dass der BSB mit 60 000 Mitgliedern in 70 Kreisverbänden, darunter 539 Mitglieder im Landkreis Haßberge, ein einflussreicher Großverband in Bayern sei. In Hinblick auf die Altersstruktur gab er zu bedenken, dass das Alter auch ein Vorteil sein könne. Er sprach aber den Nachwuchsmangel an. Als Grund führte er die Aussetzung der Wehrpflicht an. Auch müsse daran gearbeitet werden, dass das Gedenken an die Gefallenen in Ehren und die Kriegerdenkmale in Gemeinden gesichert werden.

Völlig überrascht wurde der stellvertretende Bezirksvorsitzende des BSB, der Stabsfeldwebel der Reserve Ewald Vogel aus Obertheres. Er erhielt aus den Händen von Ernst Reusch die Ehrennadel mit Goldzweig und Urkunde für seine Verbundenheit zur Kameradschaft. Die zweite Ehrung übernahm Präsident Richard Drexl, der Vogel für seine langjährigen Verdienste im Verband dankte und ihn mit seinem Buch auszeichnete.

Der Bezirksvorsitzende Franz Sennefelder legte den Rechenschaftsbericht für die vergangenen drei Jahre vor. Die Neuwahl brachte folgendes Ergebnis: Bezirksvorsitzender bleibt Franz Sennefelder, sein Stellvertreter ist Ewald Vogel, der Kassenwart Matin Siepak, der Schriftführer Gerd Radimirsky; die Revisoren sind Volker Rommel und Werner Ott. Beisitzer: Klaus Lutz, Herbert Karg, Werner Müller. Sozialreferent ist Klaus Lutz, stellvertretender Bezirksschießwart Joachim Falkenberg und als Reservistensprecher fungiert Erich Weidinger. ee