Der Abwasserzweckverband Ölsnitz-Rodachtal hat seine Haushaltsansätze zum größten Teil eingehalten und auch im laufenden Jahr weiter Schulden abgebaut. Die Verbindlichkeiten dürften zum Jahresende die 40 000 Euro Marke unterschreiten, prognostizierte der Geschäftsführer Daniel Hohberger.
In der letzten Verbandsversammlung in diesem Jahr informierte er, dass im investiven Bereich das rund 35 Jahre alte Betriebsgebäude mit neuen Fenstern ausgestattet wurde. Ebenso habe man die Laboreinrichtung erneuert. Im Nachklärbecken wurde der Schlammabzug auf den Stand der Technik gebracht. Die örtliche Jahresrechnung wurde mit 325 211,58 Euro im Verwaltungshaushalt und 140 093,19 Euro im Vermögenshaushalt festgestellt. Zur Neubeantragung der gehobenen wasserrechtlichen Erlaubnis für die Einleitung von Abwasser aus der Kläranlage in die Rodach gab Walter Brandner vom Planungsbüro SRP einen Sachstandsbericht.
Demnach sei die Grundlagenermittlung abgeschlossen und die Bestandspläne werden erstellt. Im März/April sollen die Planunterlagen beim Landratsamt eingereicht werden. Parallel dazu muss die Zuflusssteuerung auf der Kläranlage umgebaut werden. Hierfür sind Kosten in Höhe von rund 25 000 Euro zu erwarten. Wie der Vorsitzende Helmut Oelschlegel berichtete, sei die Instandsetzung eines Tauchmotorrührwerks für den Faulschlammpolder unwirtschaftlich. Es wurde deshalb eine Neuanschaffung einstimmig beschlossen. Weiterhin fand die Anschaffung von verschiedenen betriebsnotwendigen Anlagenteilen die Zustimmung. Eingangs der Sitzung wurde Ludwig Pötzinger aus Nordhalben als Nachfolger für Gerhard Schneider als neuer Verbandsrat begrüßt.