Gut gelaunt und mit einer gewissen Vorfreude machten sich 46 Rhönfreunde unter der Führung des 1. Vorsitzenden Manfred Mussmächer auf den Weg auf ein bis dato unbekanntes Gebiet Deutschlands, nämlich das Weser- und Schaumburger Land. Eine Reise durch das Weserbergland führt in das Herz Deutschlands.
Als erstes Ziel auf der Hinreise wurde die Stadt Hildesheim mit ihrem Dom angesteuert. Hier hatte man einen 2,5-stündigen Aufenthalt eingeplant. Das nächste Ziel war Hameln, wo man vom Reiseleiter empfangen wurde, der die Gruppe die nächsten Tage begleiten sollte, erster Programmpunkt war dann eine Stadtführung in Hameln. Hameln: altes Fachwerk in neuem Glanz. Weltweit bekannt wurde Hameln durch den Auszug der "Hämelschen Kinder 1284", aus dem sich später die Rattenfänger-Sage entwickelte. Höhepunkt dieser Stadtführung war das Rattenfänger-Musical "Rats", das auf dem Platz vor der Marktkirche aufgeführt wurde.
Tags darauf ging es in Richtung Museumsdorf Rahden. Der Museumshof will eine Brücke der Vergangenheit zur Lebens- und Arbeitswelt bäuerlicher Vorfahren schlagen. Anschließend bewegte sich der Tross nach Minden, wo Weser und Mittellandkanal sich kreuzen. Über 40 Bockwind-, Ross-, Wasser- und Holländer Mühlen sind im Kreis Minden-Lübbecke zu besichtigen. Die Garitzer machten danach einen Rundgang durch Minden.
Eine zweistündige Schifffahrt auf der Weser und Mittellandkanal mit Schleusung folgte. Dann ging es zur "Porta Westfalica" und nach Bad Pyrmont.
Tags darauf ging es zum Naturpark Steinhuder Meer. Nach der Mittagspause fahr man vorbei am Kloster Loccum und Wiedensal, dem Geburtsort von Wilhelm Busch, in Richtung Bückeberg. Nach einem kurzen Bummel durch den Ort Bückeburg bot sich die Gelegenheit, den Marstall der Hofreitschule und das Schloss von Fürst Alexander zu Schaumburg zu erkunden. Am vorletzten Tag erreichte man Detmold. Weiter ging es zum Hermanns-Denkmal im Teutoburger Wald, zu den Externsteinen und vor der Rückreise nach Einbeck. red