Geboren in Wolfenbüttel, studiert in Kiel, seit 2007 als Arzt am Coburger Klinikum: Christian Mahnkopf hat zum 1. Februar die Nachfolge von Professor Johannes Brachmann als Chefarzt der Coburger Kardiologie angetreten. Patienten, Mitarbeiter und die Wissenschaft wolle er im Blick haben, kündigt der 42-Jährige an. Wenn die Menschen immer älter werden, sei auch mit mehr Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu rechnen. Nötig sei daher mehr Prävention, eine "personalisierte Medizin" und mehr Digitalisierung. Gute Medizin brauche gute Mitarbeiter, sowohl Pfleger als auch Ärzte, betont er. Mahnkopf unterrichtet selbst in der Regiomed-eigenen Medical School. Die Coburger Kardiologie sieht er als verlässlichen Partner für die anderen Häuser im Regiomed-Verbund. Außerdem will er mit seinem "starken und motivierten Team" auch wissenschaftlich arbeiten, damit die Coburger Kardiologie wieder eins der "nationalen Innovationszentren" werden kann. Hier sieht er seinen Vorgänger, "Mentor und Freund" Johannes Brachmann als Vorbild, wie er betont: "Professor Brachmann hat aus einer kleinen Klinik eine der weltweit führenden Abteilungen geschaffen. Und genau dies wollen wir jetzt fortführen und weiterentwickeln." sb