Der Gemeinderat hat den Erlass einer Einbeziehungssatzung für das Gebiet "Rohrersreuth I" beschlossen, um auf einer Teilfläche des Grundstücks mit der Flurnummer 227 eine gemischte Bebauung mit dem Neubau eines Wohnhauses zu ermöglichen. Die Forderung des Landratsamtes, eine Zersiedelung der Landschaft zu verhindern, wurde in der Satzung aufgenommen.


Kleinkläranlage nötig

Es wurde festgelegt, dass das nordöstliche Viertel der Fläche nicht überbaut werden kann. Die Wasserversorgung ist über eine vorhandene Anlage auf einem anderen Grundstück dinglich zu sichern, oder der Bauwerber muss diese durch den Bau einer Eigengewinnungsanlage sicherstellen. Bei der Abwasserbeseitigung ist der Bau einer Kleinkläranlage notwendig. Hinsichtlich des Immissionsschutzes schlägt das Landratsamt vor, die Schlafräume nicht nach Süden auszurichten, um mögliche Beeinträchtigungen durch Verkehrslärm der Autobahn zu vermeiden.
Die Änderungen der Bebauungspläne für die Gewerbegebiete Marktschorgast Teil A und Teil B wurden "durchgewunken". Zur Abwasserbeseitigung wurde festgestellt, dass mit der Bebauungsplanänderung keine Überschreitung des im Wasserrechtsbescheid festgelegten Benutzungsumfangs für die Niederschlagswassereinleitung verbunden ist. Sollte dieser Fall trotzdem eintreten, ist ein neues Wasserrechtsverfahren von der Marktgemeinde Marktschorgast in die Wege zu leiten. Darauf hatte die Gemeinde Himmelkron explizit hingewiesen.


Die Bad Bernecker Forderung

Auch die Stadt Bad Berneck hat darauf verwiesen, dass es durch das Gewerbegebiet Teil B keine Verschlechterung und Verschärfung der Abwassersituation geben dürfe. Rei.