Der Bürgerverein Bug traf sich zu seiner Hauptversammlung im großen Saal des Gasthofs Schmitt (Buger Hof). Der Zweite Bürgermeister der Stadt Bamberg, Christian Lange (CSU), sprach ein kurzes Grußwort. Er berichtete, dass in diesem Jahr, nach einem 18 Jahre dauernden Kampf des Bürgervereins, nun mit dem längst fälligen Neubau der Buger Brücke begonnen werde.

Hauptreferent des Abends war Kriminalhauptkommissar Helmut Eßel, der einen Vortrag zum Thema Einbruchsschutz hielt. Anlass hierfür waren die Einbrüche des vergangenen Jahres im Berggebiet und im Bug.

Als weiterer Gast sprach der Geschäftsführer der Stadtwerke Bamberg, Michael Fiedeldey. Wie es in einer Mitteilung des Bürgervereins heißt, versuchte er die Vorwürfe des Bürgervereinsvorsitzenden Manfred Drescher, dass Bug nur unzureichend an den öffentlichen Busverkehr angeschlossen sei, zu entkräften.

Elektrobus soll Buslinie stützen

Bug, so Drescher, sei mit einem einstündigen Bustakt, der nun auch zusätzlich noch die Pettstadter Bürger bedienen müsse, stiefmütterlich bedacht und immer mehr Buger stiegen deshalb auf Pkw oder Taxen um.

Fiedeldey versprach, die Situation im Auge zu behalten und gab gleichzeitig bekannt, dass ein kleiner Elektrobus mit sieben Fahrgastplätzen viermal am Tag die bestehende Buslinie verstärken solle. Hier müsse man abwarten, ob und wie das Angebot angenommen werde und ob es ausreichend sei.

Sechs Personen wurden auf der Versammlung für ihre 25-jährige Mitgliedschaft im Bürgerverein geehrt. red