Zweimal hatte sich der Dankenfelder Thomas Sechser gegen zwei Herausforderer durchgesetzt, diesmal bleibt der seit 2008 amtierende CSU-Bürgermeister unangefochten. Der 57-jährige Vater von vier Töchtern ist froh, die geplanten und begonnenen Projekte in der Steigerwaldgemeinde fortführen zu können. Die tägliche Arbeit mit den Oberaurachern bereite ihm sehr viel Freude, versichert der Verwaltungsamtsinspektor, der seit 2008 auch im Kreistag sitzt. Für den Musikfreund (stellvertretender Kreisvorsitzender im Nordbayerischen Musikbund) hat die Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen Priorität, weshalb er alles daran setzen will, die bestehenden Einrichtungen vom Geschäft bis zu Kindergarten und Grundschule zu erhalten. Ein Pflege- und Wohnheim für Senioren fehle noch. Sechser verweist auf die positive Entwicklung der Orte durch die Dorferneuerungen, was auch die Identifikation in der Bevölkerung stärke. Auch habe man Bauplätze für junge Familien geschaffen. Die "Fünf-Sterne"-Gemeinden und die Ile-"Lebensregion plus" hätten viel Positives bewirkt. In Zusammenarbeit mit Bürgern, Vereinen, ehrenamtlich Tätigen und Gemeinderäten will der Bürgermeister eine noch "bessere Qualität der politischen Entscheidungen" erzielen. Er spricht vom "ständigen Ringen, die vorhandenen guten Strukturen zu erhalten" und beispielsweise den ÖPNV zu stärken. eki