Beim SC Sylvia Ebersdorf tut sich was. Während die Fußballer mit einem renommierten Trainer und einem zuletzt für die Bezirksliga Oberfranken West überdurchschnittlich starken Spielerkader für Furore sorgten und dank der Quotientenregelung als Tabellenzweiter den Landesliga-Aufstieg feierten, wächst das Umfeld mit. Mit einer großen Portion Stolz, aber auch mit viel Dankbarkeit erläuterte Vorsitzender Gerhard Friedrich am Donnerstag die galoppierende Entwicklung am Areal.

Der Rasenplatz verfügt längst über eine automatische Bewässerungsanlage, die Gastwirtschaft im Sportheim ist vollkommen erneuert und in einem Topzustand. Unterhalb des Sportheims, gleich neben dem gut bespielbaren Sandplatz ist eine weitere Rasenspielfläche entstanden, auf dem nicht nur die Jugendteams regelmäßig trainieren können, sondern vor allem in den dunkleren Monaten auch die Herren unter Flutlicht ihre Einheiten absolvieren.

Neue Tribüne mit 250 Sitzplätzen

"In zwei Wochen werden wir mit den Erdarbeiten für eine neue Tribüne auf der Gegengerade beginnen. Auf roten Schalensitzen finden dann dort 250 Zuschauer Platz", sagt Investor Stefan Finzel, der auch das Kassenhäuschen am Eingang komplett renovieren lässt. Eine große, elektronische Anzeigetafel soll rechtzeitig zum Landesliga-Auftakt neben dem unteren Tor platziert werden.

Doch damit noch nicht genug: Entlang der Gegengerade, also hinter der neuen Tribüne, planen die Ebersdorfer die Errichtung einer schmalen Photovoltaikanlage.

Klar, dass die Entscheidungsträger stolz sind und Vereinsboss Gerhard Friedrich macht auch kein Hehl daraus, dass das alles nur möglich ist, weil Stefan Finzel vieles davon im Alleingang finanziert: "Wir sind sehr froh, dass wir ihn haben."

Der Geldgeber selbst fühlt sich nach eigenen Worten in Ebersdorf sehr wohl und in seinem Handeln und Tun bestätigt: "Ich war vor drei Wochen mal hier am Sportplatz und wollte schauen, wer alles beim Arbeitseinsatz hilft. Da waren 40 Mann da. Der Mittelfeldchef mit Helm und Elektrosense..." oph