Zum Einpflanzen von Blumenzwiebeln hatten die Mitglieder der Jungen Liste Höchstadt und Umgebung in den Engelgarten eingeladen. Auch einige Bürger waren mit ihren Kindern gekommen und gingen beherzt mit Schaufeln und Hacken ans Werk.

Zahlreiche Blumenzwiebeln fanden auf diese Weise ihren Weg in das herbstlich kühle und feuchte Erdreich des Engelgartens. Im Frühjahr wollen sich die Mitglieder die Früchte ihrer Arbeit dann wieder gemeinsam ansehen. Sie hoffen dabei auf eine bunte Blumenpracht.

Bürgermeister Gerald Brehm zeigte sich erfreut über die Idee von Reinhard Grasse. Er betonte, dass Höchstadt auch zukünftig bunt bleiben wolle. Dies werde mit dieser Aktion unterstrichen. "Denn gerade in den letzten Jahren hat unser Höchstadt eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass es eine liebenswerte, friedliche und weltoffene Stadt ist. Höchstadt ist bunt", sagte Brehm. So habe man vor allem die Herausforderungen durch die Flüchtlingskrise sehr gut gemeistert. Auch sonst sei die Integration von Menschen mit Migrationshintergrund bisher immer gut gelungen.

Auch Landratskandidatin Regina Enz dankte den Organisatoren für ihren Einsatz und zeigte sich als Bürgerin mit Migrationshintergrund - Enz stammt ursprünglich aus Kasachstan - erfreut darüber, dass Höchstadt bei der Integration und bei der Pflege der Städtepartnerschaften Besonderes leiste. Alle Teilnehmer zeigten sich sehr zufrieden mit der Resonanz auf die Aktion und ließen nach dem schweißtreibenden Einpflanzen den Nachmittag bei einem Schluck Glühwein und guten Gesprächen harmonisch ausklingen. red