Die Bundesliga-Handballer des HC Erlangen haben das Achtelfinale des DHB-Pokals erreicht. In der ersten Runde des Wettbewerbs schaltete das Team von Trainer Robert Andersson zunächst den Drittligisten SG Nußloch und wies am Tag darauf auch die SG BBM Bietigheim in die Schranken.

SG Nußloch -
HC Erlangen 24:42

Der Drittligist hielt knapp 20 Minuten sehr gut dagegen und hatte mit Kevin Bitz den erfolgreichsten Torschützen der ersten Halbzeit (7 Tore). In den letzten zehn Minuten des ersten Spielabschnitts zog der HC Erlangen die Schrauben deutlich an und spätestens jetzt waren die zwei Ligen Unterschied deutlich sichtbar. Das Tempospiel funktionierte nun viel besser, die Abwehr um Andreas Schröder war nun mit mehr Körperkontakt zu Gange und in der Offensive war nun auch die Durchschlagkraft da. So ging der HC mit einem Sechs-Tore-Vorsprung in die Kabine (21:15). Nach der Pause zeigte der Bundesligist, dass er sich mit der komfortablen Führung nicht zufrieden geben wollte und ließ der SG kaum noch Luft zum Atmen. Tor um Tor zogen die Franken davon und konnten zum Schluss auf eine sehr breite Torschützenliste blicken. Auch in der Höhe verdient zog der HC Erlangen mit dem Sieg über die SG Nußloch in die zweite Runde des DHB-Pokals ein.
HC Erlangen -
SG BBM Bietigheim 33:19

Auch in der zweiten Runde ließ der HCE nichts anbrennen. Zwar gerieten die Mittelfranken mit 0:2 ins Hintertreffen und brauchten ein paar Minuten, um ihren Rhythmus zu finden.Über 11:7 und 14:9 zogen die Erlanger bis zur Pause auf 17:10 davon. Im zweiten Abschnitt konnte Bietigheim in Sachen Athletik und Durchschlagskraft nicht mehr mithalten. Der Erstligist hielt das Tempo hoch baute den Vorsprung auf zehn Treffer aus (23:13). Die jungen Wilden kamen nun zum Zug, zahlten das Vertrauen mit starker Leistung zurück und machten den deutlichen Sieg perfekt. red