Die Kirchengemeinde Meeder feiert seit 1651 das Friedensdankfest. Seit 1970 findet alle zehn Jahre ein großes Fest statt - und die Jahre dazwischen ein kleines immer am Sonntag nach dem Sebaldustag. Dieses Jahr war wegen der Corona-Pandemie alles eingeschränkt. Aber einige Traditionen bleiben, zum Beispiel das Läuten der vier Glocken der Laurentiuskirche um 4 Uhr früh. Der Posaunenchor blies um 6 Uhr einige Choräle und um 9.30 Uhr begann der Gottesdienst mit Pfarrerin Krisztina Kollei. An den Gottesdienst schloss sich die Hauptversammlung der Choradstanten an, die zum zweiten Mal in der Kirche statt in der "Alten Schule" stattfand. Die Friedensgemeinde begrüßte Sprecher Hartmut Korndörfer, der auch Organist der Kirchengemeinde Meeder ist. Er bedankte sich bei allen Helferinnen und Helfern für die Ausrichtung des kleinen Festes, an das sich am Nachmittag eine Podiumsdiskussion anschloss. Ewald Liebkopf schied aus gesundheitlichen Gründen nach 40 Jahren aus dem Chor aus. Korndörfer verabschiedete ihn mit einem Blumenstrauß.

Grußworte sprachen Meeders stellvertretender Bürgermeister Mathias Korn, Landrat Sebastian Straubel und der ehemalige Meederer Pfarrer Eberhard Sperl. Er setze auf ein großes Friedensfest im nächsten Jahr mit Singen und Feiern, und damit sprach er die Hoffnung vieler aus. kagü