Am Sonntag, 18. Oktober, gibt es viele Gründe, nach 20 Jahren Wallfahrtsgnaden voller Freude Danke zu sagen. Dabei wird auf gutes Wetter gehofft, denn der Dankgottesdienst kann aufgrund der Hygienevorschriften nur im Freien vor dem Heiligtum der Verbundenheit gefeiert werden. Alle Freunde des Marienbergs sind um 15 Uhr dazu eingeladen. Wie an jedem Sonntag wird bereits ab 13.30 Uhr Kaffee und Kuchen angeboten. Der Marienberg kann auf eine reichhaltige Geschichte zurückblicken. Vormals befand sich auf dem Gelände eine Raketenstellung im "Kalten Krieg". Aufgrund weltpolitischer Ereignisse fand die totale Abrüstung statt. Klosterleben für Trappisten war möglich. Sie dienten als Vorbereiter für die Schönstattbewegung. Diese erhielt 1996 nach dem Abzug der Mönche vom Erzbistum Bamberg die Anfrage, dieses Gelände für die Schönstattfamilie zu nutzen. Die Annahme dieses Angebots glich damals gleichsam einem Griff nach den Sternen. Bei der Einweihung am 22. Oktober 2000 freute sich Diözesanpräses Martin Emge: "Mit der Einweihung dieses Marienheiligtums geht für die Bamberger Schönstattfamilie ein Traum in Erfüllung!"

Seit 20 Jahren füllt sich nun dieser Traum mit Leben. Viele Gäste, Familien, Groß und Klein finden den Weg zu diesem Wallfahrtsort. Große Wallfahrtstage und die vielfältigsten Glaubens- und Bildungsangebote ziehen das ganze Jahr über alle Generationen auf den Berg. red