Mit Auswärtsspielen starten der FSV Krum und die DJK Dampfach nach der Winterpause ins Restprogramm der Fußball-Bezirksliga Unterfranken Ost.

TSV Forst - FSV Krum
Wer hätte im Oktober des vergangenen Jahres gedacht, dass der FSV Krum (12. Platz / 18 Punkte) doch gegen den Abstieg spielt? Nur noch zwei Punkte beträgt der Vorsprung auf den "Schleuderplatz", den der Mitaufsteiger TSV Forst (13. / 16) belegt. Beide Kontrahenten treffen nun am Sonntag aufeinander.
"Der Abstiegskampf beginnt", richtet sich auch Krums Spielertrainer Marco Mahler auf "vermutlich sehr anstrengende Wochen" ein. Da sich noch die halbe Liga einschließlich der DJK Dampfach auf Platz 8 gegen den Abstieg stemmt, ist jeder Punkt enorm wichtig. Der FSV hat sich vorgenommen, in Forst ähnlich erfolgreich aufzutreten wie bei seinem ersten Saisonspiel am 1. August, als bei der FT Schweinfurt ein 1:1-Unentschieden heraussprang. "Wir wollen nicht leer ausgehen", betont Mahler und hofft auf ein Wiedererwachen der anfänglichen Auswärtsstärke, die für 13 der bisherigen 18 Punkte auf dem Guthabenkonto sowie Auswärtstabellenplatz 5 gesorgt hat. Da der TSV Forst erst drei seiner sieben Heimpartien für sich entschieden hat, rechnet sich Mahler "durchaus gute Chancen" aus, auch wenn er und seine Mannschaft in den jüngsten vier Auswärtspartien lediglich drei Zähler geholt haben.
Der Kader hat sich in den letzten Monaten etwas verändert. Während Michael Finster und Markus Vogentanz (beide zum TSV Limbach) den FSV wieder verlassen haben, ist Andre Durst von seinem Heimatverein TSV Knetzgau nach Krum zurückgekehrt. Verzichten muss Mahler auf Nico Mutisse (Knieverletzung) und eventuell Florian Degen (Sprunggelenksprobleme).
FSV Krum: Klemm, Gräf, Weinmann - Fösel, Bujtor, Degen (?), Mahler, T. Durst, Schmitt, Hart, Ma. Witchen, Dürrbeck, Mi. Witchen, Reugels, Barth, Dürrbeck, A. Durst

TSV/DJK Wiesentheid -
DJK Dampfach
Am Sonntag ist die DJK Dampfach (8.) beim Tabellennachbarn TSV/DJK Wiesentheid (7.) gefordert. Wiesentheid stellt um Torjäger Markus Pfeufer eine sehr spielstarke Mannschaft und weist mit nur 20 Gegentreffern eine der besten Abwehrreihen der Liga auf. In den letzten fünf Spielen vor der Winterpause hat der Gastgeber jedoch nur ein Spiel gewonnen und dadurch den Anschluss zu den Spitzenteams verloren. Deshalb wird er unbedingt versuchen, gegen die DJK Dampfach voll zu punkten, um sich weiter nach vorne zu orientieren. Die Vorbereitung der DJK Dampfach verlief sehr durchwachsen. Ein Paukenschlag war der Rücktritt von Coach "Asti" Müller, der mit der Einstellung einiger Spieler haderte.
Der neue Trainer Stefan Stretz hatte in nur zwei Trainingseinheiten kaum Zeit, die Mannschaft kennenzulernen. Dennoch hofft er auf eine Trotzreaktion seiner neuen Truppe. Er weiß genau, dass sie in Wiesentheid nur mit Disziplin und einer tadellosen Einstellung etwas mitnehmen kann. Er glaubt zudem, dass er seine Mannschaft neu motivieren wird und eine Revanche für die 1:2-Heimniederlage in der Hinrunde möglich ist. Mit einem Sieg könnte sich die DJK weiter von der Abstiegszone entfernen. Verstärkt wird die Mannschaft durch den wieder genesenden Lois Jilke.
DJK Dampfach: Stöcker - Schäfer, Bock, Ebert, Geßendorfer, Greb, Hertel, Jilke, N. Neubauer, Riedlmeier, Schleicher, Tudor, Wirsching, Winter, Ziegler rn/hd