von unserem Mitarbeiter  Ralf Naumann

Krum — Für einen Paukenschlag sorgte der FSV Krum. Der Meister der Fußball-Kreisliga Schweinfurt 2 hat sich beim unterfränkischen Erdinger-Cup der Fußballmeister am Samstag auf dem Gelände der SG Randersacker für das Landesfinale am kommenden Samstag in Hallbergmoos bei Freising qualifiziert. Erst im Endspiel scheiterten die "Viktorianer" an der SG Margetshöchheim (Meister Kreisliga Würzburg 2) knapp mit 3:5 nach Achtmeterschießen.
Insgesamt traten 29 Mannschaften in sechs verschiedenen Gruppen an. In ihrer Fünfergruppe A standen die Krümler, die als einzige Meistermannschaft des Landkreises und ohne ihren neuen Spielertrainer Marco Mahler sowie ihren alten Trainer Thomas Mahr angetreten sind, am Ende ganz oben. Zwar unterlagen sie dem SV Maidbronn/Gramschatz (Kreisklasse 1 Würzburg) mit 1:3 (der Ehrentreffer gelang Felix Hart). Doch danach fand sich die von Thomas Mantel und Marco Schorr betreute Mannschaft auf dem Kleinfeld (Spielzeit einmal 13 Minuten) besser zurecht.

Drei Siege in Folge

Die weiteren Gruppenspiele gegen die ebenfalls in die Bezirksliga aufgestiegenen SV Rödelmeier und SV Waldbrunn wurden mit 2:1 (die Tore erzielten Ramon Räth und Michael Witchen) sowie 1:0 (Felix Hart) gewonnen. Einen knappen 1:0-Sieg (Tor durch Florian Degen) gab es ebenso über TSV Mainaschaff (Meister A-Klasse Aschaffenburg). Somit waren die FSVler Gruppensieger und standen im Viertelfinale. Dort trafen sie auf den TSV Ettleben/Werneck (A-Klasse Schweinfurt 2) aus der Gruppe E und entschieden die Begegnung nach einem torlosen Unentschieden nach Achtmeter-Schießen mit 5:4 für sich. Ein harter Kampf war für den FSV Krum auch das Halbfinale gegen den TSV Nordheim/Main (Kreisklasse Schweinfurt 2). Ramon Räth machte mit seinem Treffer zum knappen 1:0-Sieg den Finaleinzug perfekt.

Tore erst in der Verlängerung

Die SG Margetshöcheim entpuppte sich im Endspiel, das zwei Mal zehn Minuten dauerte, als sehr harte Nuss. Keinem der beiden Kontrahenten gelang in der regulären Spielzeit vor einer (wie schon den ganzen Tag über) sehr überschaubaren Zuschauerkulisse etwas Zählbares. Erst in der Verlängerung ging die SG in Führung. Michael Witchen aber gelang der Ausgleich zum 1:1, und er rettete seine Mannschaft ins zweite Achtmeter-Schießen des Tages. Weil lediglich Ramon Räth und Florian Degen ihre Strafstöße verwandelten, musste sich der FSV am Ende mit 3:5 geschlagen geben.
Eingerahmt wurde das gut organisierte Turnier durch viele Wettbewerbe wie etwa den Jonglierparcours oder das Umschießen von Bierkastenstapeln. Bei der Messung der Schussstärke war ein Krümler ebenfalls unter den Besten drei: Felix Hart schoss den Ball mit einer Geschwindigkeit von 125 Stundenkilometern.