Coronabedingt hatten das "Haus für Kinder" und die katholische Kirchenstiftung, Träger der Einrichtung, beschlossen, den traditionellen Martinsumzug durch Marktschorgast abzusagen.

Die Verantwortlichen sahen den Schutz der Gesundheit als höchste Priorität an, besonders im Hinblick auf Größe und Umfang der Veranstaltung.

Wie heißt es doch sprichwörtlich? Not macht erfinderisch. So suchte Jutta Gottwald, Leiterin des "Hauses für Kinder", zusammen mit den Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen nach einer Alternative. Heraus kam eine außergewöhnliche Idee. Das Team baute entlang des gewohnten Umzugsweges durch Marktschorgast drei Stationen auf, an denen sich Boxen mit bekannten Liedtexten wie "Ich geh mit meiner Laterne", "Laterne, Laterne" sowie jeweils ein Teil der Martinsgeschichte befanden.

Nach dem Besuch der dritten Station am Brunnen im Unteranger war die Geschichte zu Ende erzählt und jedes Kind durfte sich über einen Stern freuen.

So konnten die Eltern privat mit ihren Kindern den "Martinsumzug" mit den selbst gebastelten Laternen doch noch erleben. Prei