Die Tore der "Arche Sternenhof" stehen allen Tieren offen: Ob Klein-, Nutz- oder Wildtier - in Gößweinstein findet jedes ein neues Zuhause. Bereits als kleines Kind verbrachte "Sternenhof"-Gründerin Jessica Sebald ihre Zeit damit, Problemtiere liebevoll aufzupäppeln und zu trainieren. Um den Pflegebedürftigen auch ein angemessenes Zuhause bieten zu können, wurde 2000 der erste "Sternenhof" gebaut.

26 Mitglieder und 50 Helfer

Schon bald konnte Jessica Sebald für ihre Leidenschaft Gleichgesinnte finden und so wurde vor vier Jahren der Verein Arche Sternenhof Gößweinstein gegründet. Aktuell hat der Verein 26 Mitglieder und 50 freiwillige Helfer, die sich gemeinsam um das Wohl der verschiedenen hilfebedürftigen Tiere kümmern. Das Ziel des Vereins ist zum einen, Nutz- und Haustieren eine Hilfe zu sein und ihnen ein Zuhause zu bieten, und zum anderen das Aufpäppeln von bedürftigen Wildtieren.

Aktuell zählt die Arche 184 tierische Bewohner: Dazu gehören Kleintiere wie Kaninchen, Vögel, Meerschweinchen und Wildtiere wie Füchse, Rehe, Marder, Igel und Eichhörnchen. Aber auch Nutztiere wie beispielsweise Gänse, Schweine, Ziegen, Ponys und Rinder oder Exoten wie Alpakas, Kängurus und Emus bekommen hier ein Dach über dem Kopf. Insgesamt sind es 29 verschiedene Tierarten, die der "Sternenhof" ihren Bedürfnissen entsprechend individuell betreut und versorgt.

Zurück in die freie Natur

Zu Kräften gekommene Wildtiere dürfen dann wieder in die freie Natur, den anderen Tieren wird anderweitig ein neues Heim vermittelt. "Jedes gerettete Tier ist sein eigenes Highlight", fasst Jessica Sebald, Vorsitzende des Arche Sternenhof Gößweinstein, ihre Beweggründe zusammen. red