Aus dem Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg werden mit Wirkung zum 1. Januar die Bamberger Service Betriebe, kurz BSB. Freilich ändert sich mehr als nur der Name, wie es in einer Mitteilung der Stadt heißt. Zum Leistungsangebot für die Bürger gehört dann auch die umfangreiche Arbeit des bisherigen Garten- und Friedhofsamtes.

Anlass für die Neufassung der Betriebssatzung des städtischen Eigenbetriebs EBB war den Angaben zufolge die im Juni 2020 beschlossene Neuorganisation innerhalb der Stadtverwaltung. Dabei wurde festgelegt, dass das Garten- und Friedhofsamt dem Entsorgungs- und Baubetrieb (EBB) zugeordnet wird.

Da mit der Eingliederung des Garten- und Friedhofsamts ein deutlich erweiterter Aufgabenbereich entsteht, der nicht mehr nur klassisch die Bereiche Entsorgung, Entwässerung sowie Straßen- und Brückenbau abdeckt, war auch ein neuer Name angebracht. Dieser soll vor allem den umfassenden Servicecharakter der neuen Einheit zum Ausdruck bringen. "Durch die Zusammenlegung erreichen wir erhebliche Synergien im Bereich Personal und Fuhrpark", erläutert Finanzreferent Bertram Felix, Kaufmännischer Werkleiter des EBB, die Hintergründe. Gemeinsam mit dem Technischen Werkleiter, Baureferent Thomas Beese, ist er sich einig: "Wir können die vorhandenen Ressourcen effizienter nutzen." Durch die Zusammenlegung erhöht sich die Mitarbeiterzahl im Eigenbetrieb um 100 auf rund 320 Beschäftigte. red