Landrat Klaus Löffler verabschiedete in einer kleinen Feierstunde seinen persönlichen Referenten und Leiter seiner Geschäfts- und Bürgerhilfsstelle, Stefan Schneider, nach fast 43 Jahren aus dem aktiven Dienst.

In seiner Ansprache hob Landrat Löffler hervor, dass Schneider zu jeder Zeit ein wichtiger Stabilitätsanker gewesen sei und man viele, nicht immer einfache, Herausforderungen zusammen gemeistert habe. Schneiders Einsatz in der verantwortungsvollen Führungsfunktion bezeichnete der Behördenleiter als Glücksfall für das ganze Haus. Aufgrund seiner verständnisvollen Art und seines umgänglichen Wesens genieße Schneider nicht nur eine hohe Wertschätzung im Landratsamt, sondern auch bei anderen Behörden, in der Bevölkerung sowie bei Persönlichkeiten des öffentlichen und gesellschaftlichen Lebens.

1976 begann Stefan Schneider seine Ausbildung als Verwaltungsangestellter beim Landkreis Kronach und qualifizierte sich mit dem Ablegen der Fachprüfung II weiter. Schneider wirkte in der Kreiskämmerei, der Tiefbauverwaltung und in der Wohnungsbauförderung, wo er auch Leitungsfunktionen ausübte. Altlandrat Oswald Marr (Landrat von 1998 bis 2016) erinnerte sich bei der Verabschiedung gerne, dass er bei seinem Amtsantritt auf Schneiders wertvolle Erfahrungen innerhalb der Behörde zurückgreifen und ihn zu seinem Büroleiter berufen konnte. Dort war Schneider in all den Jahren ein wichtiges Bindeglied zwischen den Beschäftigten, den Bürgern und dem Behördenleiter. Auf diesen hohen Erfahrungsschatz griff auch Klaus Löffler nach seiner Wahl zum Landrat im Jahr 2016 gerne zurück und setzte wieder auf Schneider. Die verantwortungsvolle Funktion als Büroleiter und persönlicher Mitarbeiter des Landrats übte Schneider somit über 20 Jahre aus - die größte Zeitspanne im Kronacher Landratsamt seit jeher.

Wünsche und Dankesworte überbrachte zur Verabschiedung auch Altlandrat Heinz Köhler (Landrat von 1972 bis 1989). Er erinnerte dabei auch an die umfangreiche Sanierung des Mitwitzer Wasserschlosses, die Schneider vor Ort im Rahmen seines Dienstes in der Kreiskämmerei mit betreute.

Im Namen der Belegschaft dankte Personalratsvorsitzende Gisela Hable für die vorbildliche Zusammenarbeit. Sie betonte auch, dass Stefan Schneider, der von 1990 bis 1999 selbst Personalratsvorsitzender war, heute noch ihr persönliches Vorbild sei. Bernd Graf, den während der letzten 20 Jahre die gegenseitige Stellvertretung mit Schneider verband, erinnerte sich gerne an die gemeinsame Zeit zurück und unterstrich besonders dessen Wertschätzung als "ruhender Pol" auch in hektischen Situationen. Den Glückwünschen und Dankesworten schloss sich Maria Müller für die Personalverwaltung an.

Rückblickend stellte Schneider heraus, dass er über seine traumhafte berufliche Entwicklung im Landratsamt sehr dankbar sei. Er schätze das große Vertrauen, das in ihn gelegt worden sei. red