Das vergangene Jahr stand auch beim ASB Erlangen-Höchstadt unter dem Einfluss der Flüchtlingskrise und den damit verbundenen Herausforderungen. So dankte der Vorsitzende Dirk Goldenstein in der Jahreshauptversammlung der Organisation den vielen ehrenamtlichen Helfern und der gesamten Verwaltung für die geleistete Arbeit. Er betonte, dass im Landkreis immer die Hilfe anstatt eine Verhinderung im Mittelpunkt gestanden habe und immer noch stehe.
Ein Novum ist die Aufnahme eines eigenen Menü-Services, berichtete Goldenstein. In der neu installierten Großküche in Eltersdorf können täglich bis zu 2200 Essen gekocht werden. Aus dieser Küche findet derzeit die Versorgung der Flüchtlinge statt. Die Ausweitung des Angebots ist in Planung.
Im Erlanger Osten ist eine Demenzwohngruppe Anfang des Jahres eröffnet worden. In dieser Einrichtung können demente Menschen ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben führen und ihre Lebensqualität erhalten. Die zwölf Wohnungen sind bereits vollständig belegt.
Erfreulich sei auch die Mitgliederentwicklung. Während viele Verbände und Institutionen unter einem Mitgliederschwund leiden, kann der ASB Erlangen-Höchstadt im Jahr 2015 ein Mitgliederwachstum verzeichnen. Somit sind derzeit über 8300 Menschen Mitglied im Regionalverband. Auch die Beschäftigtenzahl habe sich rasant entwickelt. Derzeit sind mehr als 120 hauptamtliche Mitarbeiter beschäftigt und über 500 Personen ehrenamtlich tätig. Anschließend wurden Anette Christian und Michael Nissen neu in den Vorstand gewählt.
Jean Karalis