Zunächst mussten die hohen Gräser am Rande der Tümpel entfernt werden, um die Gewässer zugänglich zu machen. Daraufhin wurden die Bäume in und um das Biotop mit Hilfe einer Motorsäge durch einen erfahrenen Feuerwehrmann gefällt.
Was zunächst anmutete, wie ein zerstörerischer Akt, war natürlich ein mit dem Landratsamt abgesprochener Eingriff zur Förderung der Artenvielfalt in der Umgebung. Das Laubwerk der Bäume raubte dem Schilf und anderen Kleingewächsen, welche Brutplätze für Bodenbrüter bieten, das Licht, was das Wachstum behinderte. Hand in Hand arbeiten Jugendliche im Alter von 12 bis 18 Jahren mit den Betreuern aus der Wehr zusammen. Das abgesägte Material wird zerkleinert und am nahegelegenen Waldrand zusammengetragen. Dort kann es trocknen, später wird es den Backhausfreunden aus Altenhof als Brennmaterial überlassen.