Viele Bemühungen vonseiten der Stadt Hollfeld und der katholischen Kirche wurden unternommen, um die beiden "Kirchenhäuser" in Hollfeld zu erhalten. Eigens wurde ein Wettbewerb über die Städtebauförderung durchgeführt, und verschiedene Architekten hatten Nutzungskonzepte für eine mögliche Nutzung im Zusammenwirken mit Stadt und Kirche zu erreichen. Diese sind meist an der Finanzierung beziehungsweise den Zuschüssen, die die Investoren erwarteten, gescheitert.
Einen letzten Anlauf will nun Stefan Stenglein unternehmen. Nach den ersten Besichtigungen ist er der Auffassung, dass die beiden Häuser einer sinnvollen Nutzung zugeführt werden könnten und zumindest das eine Denkmal (Steinweg 12) erhalten werden kann. Das untere Haus wird bis auf die Grundmauern abgebrochen Und das Denkmal bleibt stehen.
Über diesen Entschluss ist natürlich Robert Pick vom Landesamt für Denkmalpflege besonders begeistert und sicherte Stefan Stenglein seine volle Unterstützung zu. Aus städtebaulicher Sicht sei der Entschluss vom Stefan Stenglein vollends zu begrüßen.
Ein Abbruch der beiden Häuser und die Errichtung von Parkplätzen an der gleichen Stelle, wie es der Kirchenrat beschlossen hat, wäre für die Hollfelder Altstadt keine Bereicherung gewesen, so Pick. Die dann entstandene Baulücke wäre nicht mehr zu schließen gewesen. gel