Marktschorgast — Das Ergebnis der Grundwasseruntersuchung im Umfeld der Marktschorgaster Deponie gab Bürgermeister Hans Tischhöfer (FW) den Gemeinderäten bekannt. Aus dem Gutachten des Bayreuther Büros Piewack & Partner geht demnach hervor, dass die bis zum Abschluss des Monitorings 2008 nachgewiesene lokale Beeinflussung des Grundwassers durch abgelagerten Bauschutt im unmittelbaren Umfeld der Altdeponie nochmals bestätigt wurde.
Tischhöfer: "Die Konzentrationen bei den untersuchten Parametern sind jedoch im Vergleich zu 2008 leicht bis deutlich rückläufig. Im weiteren Abstrom der Altdeponie wurde keine Verunreinigung des Grundwassers durch deponiespezifische Schadstoffe aus Bauschutt, Haus- und Gewerbemüll nachgewiesen. Auch im Grundwasser des im Abstrom der Altablagerung gelegenen Tiefbrunnens wurde keine Beeinflussung durch die Deponie festgestellt."
Deshalb ist das Fortführen des Grundwasser-Monitorings aus fachlicher Sicht nicht mehr erforderlich. Dem Vorgehen stimmte auch der Marktgemeinderat zu, wobei die weiteren Maßnahmen mit den Fachbehörden abzustimmen sind.

"Wir wollten Gewissheit"

Stellvertretender Bürgermeister Nikolaus Ott verwies darauf, dass dieses Grundwasser-Monotoring auf Antrag der SPD-Fraktion für notwendig gehalten wurde: "Wir wollten Gewissheit, dass auf uns nichts zukommt. Gott sei Dank ist es positiv ausgegangen, denn es stand ja sogar ein Millionenbetrag im Raum, wenn man die Deponie hätte ausräumen müssen. Ich bin froh, dass das Ergebnis so ausgefallen ist." Rei.