Bamberg — Das Staatliche Schulamt in der Stadt Bamberg weist in einer Pressemitteilung auf die Anmeldungen für das Schuljahr 2015/16 hin.
Am Mittwoch, 18. März, findet in der Zeit von 8 bis 17 Uhr in allen Grundschulen in der Stadt Bamberg die Schulanmeldung statt. Für die Schuleinschreibung gelten folgende Regelungen:
• Mit Beginn des Schuljahres werden alle Kinder schulpflichtig, die bis zum 30. September 2015 sechs Jahre alt werden.
• Alle Kinder, die im Vorjahr zurückgestellt wurden, müssen angemeldet werden. Bei der Anmeldung ist der Zurückstellungsbescheid vorzulegen.
• Auf Antrag der Erziehungsberechtigten wird ein Kind, das in den Monaten Oktober, November und Dezember 2009 geboren wurde, schulpflichtig, wenn zu erwarten ist, dass das Kind mit Erfolg am Unterricht teilnehmen kann.
• Bei Kindern, die nach dem 31. Dezember 2015 sechs Jahre alt werden, ist zusätzliche Voraussetzung für die Aufnahme in die Grundschule, dass in einem schul-psychologischen Gutachten die Schulfähigkeit bestätigt wird.
• Ein Kind, das am 30. September 2015 mindestens sechs Jahre alt ist, kann für ein Schuljahr von der Aufnahme in die Grundschule zurückgestellt werden, wenn zu erwarten ist, dass das Kind voraussichtlich erst ein Schuljahr später mit Erfolg oder nach Maßgabe von Art. 41 Abs. 1 BayEUG am Unterricht der Grundschule teilnehmen kann.
Die Erziehungsberechtigten sollen persönlich mit dem Kind zur Schulanmeldung kommen. Im Verhinderungsfalle kann vorher eine schriftliche Anmeldung erfolgen. Eine schriftliche Anmeldung zur Schulaufnahme auf Antrag ist nicht zulässig. Geburtsurkunde oder Familienstammbuch sind bei der Schulanmeldung mitzubringen.

An Nachweise denken

Ferner müssen die Erziehungsberechtigen folgende Nachweise vorlegen: Die Bestätigungen des Gesundheitsamtes über die Teilnahme am apparativen Seh- und Hörtest, über die Teilnahme des Kindes an der Früherkennungsuntersuchung (U 9) oder die Teilnahme an der schulärztlichen Untersuchung. Anstelle der Bestätigungen des Gesundheitsamtes können privatärztliche Untersuchungen anerkannt werden. Voraussetzung ist der Nachweis, dass das Ziel der schulärztlichen Untersuchung erreicht ist. Die Kosten für eine privatärztliche Untersuchung und Bescheinigung sind von den Erziehungsberechtigten zu tragen.
Bei der Schulanmeldung erhalten die Erziehungsberechtigten einen Vordruck für eine Erklärung, ob der Zuweisung des Kindes in eine Klasse mit Schülern gleichen Bekenntnisses zugestimmt wird. Die Erklärung bleibt für die gesamte Dauer der Volksschulpflicht wirksam, wenn sie nicht widerrufen wird. Der Widerruf wird bei der Änderung des Bekenntnisses sofort, im übrigen erst mit Beginn des folgenden Schuljahres wirksam.
Ein Kind mit sonderpädagogischem Förderbedarf kann von den Eltern gleich am Förder-zentrum angemeldet werden, wenn bereits feststeht, dass sonderpädagogischer Förderbedarf besteht oder wenn er vermutet wird. Das Förderzentrum benachrichtigt die Regelschule.
Volksschulen zur sonderpädagogischen Förderung in Bamberg: Von-Lerchenfeld-Schule, Privates Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt Hören, Oberer Stephansberg 44, Telefon 0951/505562; Martin-Wiesend-Schule, Privates Sonderpädagogisches Förderzentrum mit den Förderschwerpunkten Sprache und Lernen, Oberer Stephansberg 44, Telefon 0951/505559; Bertold-Scharfenberg-Schule, Privates Förderzentrum mit dem Förderschwerpunkt geistige Entwicklung, Moosstraße 114, Telefon 0951/1897100. red