Rund 60 Jahre nach seiner Entstehung soll das Demo, das Demonstrativgelände des Bundeswohnungsbauministeriums, wieder zu einem Demonstrativvorhaben werden. War in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhundert dieser Teil der Stadt Ausweis eines modernen Städte- und Wohnungsbaus, soll das Demo nun wieder beispielhaft werden - beim Klimaschutz. Der Senat für Klimaschutz, Mobilität und Energie befürwortete am Mittwoch einhellig dieses Projekt.

Ziele sind unter anderem, dort verstärkt Elektro-Mobilität zu erreichen, weniger Flächen für Parkplätze zu versiegeln, die Nahversorgung mit Lebensmitteln und Dienstleistungen zu verbessern, generationenübergreifende Wohnformen zu schaffen und mit intensiver Begrünung dem Klimawandel zu begegnen. Dafür werden 2022 rund 250 000 Euro im Etat der Stadt eingestellt. 60 Prozent der Kosten könnten vom Freistaat gefördert werden.

Nach den Worten von Baustadträtin Mechthild Neumann soll ein Blockheizkraftwerk in dem Stadtquartier schnell entstehen. Sprecher aller Fraktionen zeigten sich im Senat von dem Projekt angetan. cw