von unserer Mitarbeiterin  katharina Becht

Ebern — Der Gesangverein 1843 ist der zweitälteste Verein der Stadt und er hat Nachwuchsprobleme. Vorsitzender Peter Müller führte bei der Jahresversammlung aus, dass der Altersdurchschnitt inzwischen bei 62 Jahren liege.
Deswegen konnte im vergangenen Jahr auch erstmals zum Volkstrauertag keine Fahnenabordnung gestellt werden. Wie dem entgegen gewirkt werden könnte, ist ein Dauerthema im Verein. Dennoch nahm der Verein im vergangenen Jahr an einigen Veranstaltungen teil. "Auch wenn wir es leider nicht mehr schaffen, aus eigener Kraft Konzerte zu veranstalten, so haben wir unseren Verein doch stets gut in der Öffentlichkeit präsentiert", fasste Peter Müller zusammen.
Bei den Neuwahlen änderte sich nicht viel. Da Maria Rössner das Amt des Kassiers nicht mehr ausführen kann, übernahm Stefan Müller die Führung der Kasse. Damit stieg die Anzahl der Männer in diesem stark frauendominierten Vorstand wieder leicht an.
Der Vorstand setzt sich aus Vorsitzendem Peter Müller, den Stellvertreterinnen Inge Einwag und Katharina Becht, Schriftführerin Elfriede Steppert und Kassier Stefan Müller zusammen. Kassenprüfer sind Erwin Derra und Hubert Brückner, Vergnügungswart Inge Holzheid, Frauenreferentin Katrin Wolter, Notenwart Inge Einwag und Fahnenträger Gerhard Einwag. Weitere Posten wie Stimmführer, Fahnenbegleiter und Beisitzer wurden von den restlichen Sängern besetzt, so dass fast jeder im Verein eingebunden wurde.
Für 2015 stehen bereits einige Veranstaltungen fest. Am 21. März plant der Verein einen Gottesdienst zum Gedenken an die verstorbenen Mitglieder. Im Sommer stehen einige Auftritte bei befreundeten Chören an. "Highlight des Jahres" soll aber vermutlich wieder der Auftritt beim Vorweihnachtskonzert des Blasorchesters Ebern sein.