Prestigeträchtige Bauvorhaben, neue Rekordmarken und ein optimistischer Ausblick: Die Firma Dechant ließ bei der Betriebsfeier im Saalbau Deuber ein äußerst erfolgreiches Jahr 2018 Revue passieren.

Geschäftsführer Peter Dechant würdigte eingangs den außerordentlichen Einsatz aller Mitarbeiter, durch den viele ehrgeizige Projekte hätten realisiert werden können. Er veranschaulichte dies am Bau der "Niemeyer-Sphere" in Leipzig: An dieses weltweit einzigartige und extrem komplexe Projekt habe sich kein anderes Unternehmen gewagt. Anders seine Mitarbeiter, die dank gemeinsamer Anstrengungen und großer Expertise den höchsten Anforderungen seitens Bauherren und Planern gerecht geworden seien. Dechant: "Wir haben damit eine Referenz erworben, von der wir noch viele Jahre profitieren werden." Am deutschen Bautechnik-Tag am 7. März in Stuttgart wird Peter Dechant dieses Architektur-Highlight einer breiten Öffentlichkeit vorstellen.

Dann präsentierte Geschäftsführer Günther Marzog zunächst die Zahlen zum vergangenen Geschäftsjahr, das mit einer Rekord-Bauleistung im Wert von mehr als 170 Millionen Euro, ein Plus von rund 30 Prozent zum Vorjahr, die eigenen Erwartungen deutlich übertroffen habe. Zu verdanken sei dies nicht nur mehreren Großprojekten wie etwa dem Forschungs- und Innovationszentrum von BMW, dem neuen Strafjustizzentrum in München oder dem 3D-Campus in Lichtenfels, sondern auch zahlreichen kleineren und mittleren Bauvorhaben, die zur Zufriedenheit der Kunden abgewickelt worden seien.

Äußerst erfreulich habe sich auch die Entwicklung im Bereich Arbeitssicherheit gestaltet. Demnach hätten sich die Anstrengungen auf diesem Sektor in einer kontinuierlichen Verbesserung der Unfallstatistik niedergeschlagen. Ziel für die Zukunft sei eine "Null-Unfall"-Statistik - zum Wohle aller Mitarbeiter. Auch dies habe dazu beigetragen, dass Dechant mittlerweile zu den attraktivsten Arbeitgebern in der Region gehöre. Im vergangenen Jahr sei die Mitarbeiterzahl auf rund 520 gestiegen. Rechne man die Arbeitskräfte der Nachunternehmer mit ein, so summiere sich die Zahl auf rund 2000 Menschen aus mehr als 25 unterschiedlichen Nationen. Dies sei ein positives Beispiel gelebter Integration. Ungeachtet dessen halte man weiterhin Ausschau nach neuen Mitarbeitern, denn der starke Trend am Bau setze sich momentan unvermindert fort, untermauerte Marzog seinen optimistischen Geschäftsausblick. Derzeit stünden Aufträge im Wert von rund 140 Millionen Euro in den Büchern. red