Die Demokratischen Bürger Kissingen (DBK) unterstützen die geplante Demonstration verschiedener örtlicher und regionaler Parteien und Gruppen gegen eine Veranstaltung Rechtsextremer am 23. April in Bad Kissingen. Dies haben die Mitglieder auf ihrer Jahresversammlung beschlossen, teilte die DBK mit.
"Wir werden uns an der Organisation der Gegendemonstration nicht verantwortlich beteiligen, da wir dies personell und finanziell aktuell nicht stemmen können. Wir rufen aber unsere Mitglieder und alle Kissinger Bürger zur Teilnahme an der Demonstration auf, um zu zeigen, dass wir eine bunte und lebensfrohe Stadt sind, in der braunes Gedankengut keinen Platz hat", so DBK-Vorsitzende Liane Horch.


Fair-Trade-Kampagne

Die Mitglieder haben außerdem mit der Planung der Steuerungsgruppe begonnen, die für die Organisation der Fairtrade-Town-Kampagne zuständig ist. Im März hatte der Wirtschaftsausschuss des Stadtrates mit knapper Mehrheit beschlossen, dass die Kurstadt den Erhalt des Siegels für Fairen Handel anstrebt. Zahlreiche Unternehmer innerhalb der DBK hätten ihre Bereitschaft erklärt, in ihren Betrieben künftig zwei fair gehandelte Produkte anzubieten. Somit sei ein wichtiges Kriterium für die erfolgreiche Beteiligung an der Kampagne bereits erfüllt, heißt es in der DKB-Mitteilung. "Wir hoffen auf viele weitere Unterstützer und werden in den kommenden Wochen auf Kissinger Geschäftsleute, Vereine und Gastronomiebetriebe zugehen und fürs Mitmachen werben", sagt DBK-Vorstandsmitglied Susanne Wahler-Göbel, die als Ansprechpartnerin fungiert. red