Alles anders als geplant, dennoch ein großer Erfolg: Das ist des Resümee der Jugendleitung der Wasserwacht Ebermannstadt zum Kinderzeltlager.

Dieses Jahr konnte es nicht, wie die letzten Jahre im Freibad "Ebsermare" mit bis zu 40 Kindern stattfinden, sondern die Jungwasserwachtler mussten ein Stück weit selbst ihr Zeltlager organisieren. Und dies nahmen sie hervorragend an.

Die Gruppenleiter stellten die Rahmenbedingungen wie Ablauf und zeitlichen Rahmen und versandten vorab etliche Programmpunkte. Die Gruppenfindung, Zeltaufbau und die genaue Planung des eigenen Wochenendes waren aber Aufgaben der Kinder.

Positiver Nebeneffekt

Am Wochenende konnte der Wasserwacht-Nachwuchs etwa Nagelbilder erstellen, eine Schnitzeljagd machen, rätseln und quizzen, ein Waldbingo suchen, basteln und malen. All diese Sachen wären auch bei einem gemeinsamen Zeltlager möglich gewesen. Dennoch hat der erzwungene neuartige Rahmen auch sein Positives: So konnte erstmals gebacken und gekocht werden. Teig für Stockbrot und passende Dips machten die Kinder selbst. Meist wurden die Aufgaben in Kleingruppen absolviert. Einige bauten sogar ihr eigenes Zelt im Garten oder auf einer Wiese auf und erlebten tolle Tage mit Wasserwacht-Freunden.

Höhepunkt des Zeltlagers war die abendliche Besprechung per Video, endlich wieder die anderen Wasserwachtler und die Gruppenleiter sehen, erzählen und zeigen, was während des Zeltlagers ausprobiert wurde.

Die Jugendleitung stellte einer Bildersammlung der letzten Zeltlager zusammen und zeigte alle über 80 Bilder, die bereits vom Online-Zeltlager 2020 zurückkamen. Ein Rätsel nach dem Motto "Wer wird Wasserwachtler des diesjährigen Zeltlagers?" brachte alle 32 Teilnehmer der Besprechung ins Schwitzen.

Die Jugendleitung sorgte für die aufwendige Durchführung dieses Zeltlager und hofft auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr, dann aber möglichst wieder im Freibad. red