Für den TSV Weitramsdorf kommt es knüppeldick. Nach der Niederlage gegen den Tabellenführer, bei der die Mannschaft von Trainerin Susanne Tetzlaff nach etlichen Ausfällen chancenlos war, müssen die TSV-lerinnen am Samstag zum TV Marktleugast - dem Tabellenzweiten der Frauen-Bezirksoberliga.

Ohne das komplette Aufgebot wird es für das heimische Team ganz schwer, etwas Zählbares vom Dauerrivalen zu entführen. Deshalb hoffen die Beteiligten im Lager des TSV, dass die verletzungsbedingten Ausfälle keine langfristigen Folgen haben und Tetzlaff wieder alle Spielerinnen zur Verfügung hat.

Die in der Tabelle führende SG Kunstadt-Weidhausen hatte hatte gegen Weitramsdorf zunächst zwar ein paar Anlaufschwierigkeiten gegen die kompakte TSV-Abwehr, fand aber schnell die richtigen Mittel. Am Sonntag um 14.30 Uhr geht es für das Team von Christine Gahn in der Michelauer Mainfeldhalle weiter. Mit dem TV Helmbrecht kommt ein Gegner, für den das Hinspiel mit 0:X als verloren gewertet wurde und der in dieser Saison mit 8:10 Zählern nicht überzeugte. Dennoch werden die Gastgeberinnen gut daran tun, ihre mannschaftliche Geschlossenheit zu demonstrieren.

In der Begegnung zwischen dem TV Münchberg (8:10 Punkte) und dem HSV Hochfranken (9:11) bekommt der Gastgeber die Chance, mit einem Heimsieg den HSV in der Tabelle zu überholen. Überholt zu werden, das könnte auch dem TSV Weitramsdorf passieren. Dazu reicht der mit dem TSV punktgleichen HaSpo-Zweiten (je fünf Punkte) bereits ein Remis im Spiel beim TV Hallstadt, der jedoch nach dem knappen 20:19-Sieg aus der Vorrunde als Gastgeber zu favorisieren ist. ebi