Bayreuth — Vier Siege in Folge haben die Eishockey-Spieler des EHC Bayreuth eingefahren - und dabei einen klaren Aufwärtstrend erkennen lassen. Nun warten zwei echte Prüfsteine für die Tigers. Heute gastieren die Bayreuther in Peiting (19.30 Uhr), bevor am Sonntag um 18 Uhr der Tabellenführer aus Regensburg seine Aufwartung im Tigerkäfig macht.
Die Lechstädter gehören seit Jahren zum Inventar der Oberliga. In der Vorsaison lief es zwar beim Team von Trainer Sicinski nicht so optimal, aber diesmal fühlt man sich wieder gut gerüstet und hat mit Play-off-Heimrecht auch ambitionierte Ziele ausgerufen. Man entschied sich zu nur wenigen Änderungen im Kader. Zwar gab es einige schwerwiegende Abgänge wie Baindl, Carlsson, Eichberger und Riesentalent Latta. Doch als Leistungsträger gewann man je zwei Abwehrspieler und Stürmer und verteilte auch die Kontingentplätze entsprechend. Neu im Team sind der US-Amerikaner B. Miller (zuletzt Sonthofen), A.Winkler (Kaufbeuren), Ty Morris (Landshut), und Justin Taylor (aus der 3. Liga Schweden). Bisher sammelten die Peitinger elf Zähler und stehen auf Platz 5. Zuletzt setzten sie mit dem 3:2-Sieg nach Verlängerung in Selb ein deutliches Ausrufezeichen.
Noch mehr erwartet man in der Donaumetropole Regensburg, wo der knapp verpasste Aufstieg nachgeholt werden soll. Zwar musste das Team von Trainer Doug Irwin, der früher beim ESV Bayreuth tätig war, mit Stieler, Oakley und Fical einen Großteil seines Sturmes ersetzen. Auch Torwart Cinibulk hinterließ eine Lücke. Doch Manager Ancicka sorgte für adäquaten Ersatz.
Mit bisher 26 Treffer stellen die Oberpfälzer den Topsturm der Oberliga Süd und stehen mit fast optimalen 14 Punkten an der Tabellenspitze. Zuletzt gewannen die Regensburger 4:1 gegen Selb. Nur im Derby in Weiden ließ man bisher einen Punkt liegen.
Bei den Bayreuthern sorgt das gewachsene Selbstbewusstsein dafür, dass man gegen beide Teams mit erhobenem Haupt antritt. "Wir haben die Intensität nun etwas zurück gefahren, und die Spritzigkeit kommt jetzt immer mehr", erklärt EHC-Coach Sergej Waßmiller seine Trainingssteuerung. Vermutlich stehen ihm am Wochenende alle Akteure zur Verfügung. bis