Mit der Streuobstbörse 2016 wollen Bund Naturschutz und Kreisverband für Gartenbau und Landespflege zum Sammeln und Verwerten von Obst motivieren. Das teilte gestern das Landratsamt in Haßfurt mit.
Derzeit fallen sie überall in den Blick: Äpfel und Birnen an den Bäumen - aber auch in den Abflussrinnen und auf den Wiesen entlang der Straßen. Dabei steht die Befürchtung im Raum, dass das Obst "vergammelt" und niemand diese Früchte verwerten will.
"Vielleicht schaffen wir es auch dieses Jahr, dass hochwertiges Obst zu Saft, Most oder Kompott verwertet wird", hofft Harald Amon, der Vorsitzende der Bund-Naturschutz(BN)-Ortsgruppe Ebern, und findet dazu in Kreisfachberater Guntram Ulsamer vom Landratsamt Haßberge einen Mitstreiter.
Es gibt im Kreis viele Bürger, die keinen Garten besitzen, aber trotzdem Interesse haben, Äpfel und Birnen zu verwerten. Gleichzeitig gibt es sicher Besitzer von Obstbäumen, die bei der Verwertung überfordert sind. Der BN und das Sachgebiet Gartenkultur und Landespflege am Landratsamt wollen eine Streuobstbörse initiieren, die Angebot und Nachfrage zusammenbringt. Suchende und Anbieter melden sich beim BN in Ebern, Ruf 09531/9443566, oder Landratsamt, Telefon 09521/942621.
Die Obstbäume an den Straßen im Kreis können auch abgeerntet werden. Ansprechpartner sind Gemeindeverwaltungen und Straßenmeistereien. Auskunft geben die Straßenmeistereien in Zeil, Ruf 09524/83310 (Bundes-/Staatstraßen) und Haßfurt, Ruf 09521/942615 (Kreisstraßen). red