Ihre "neue Heimat" konnten fünf junge Leute am ersten Tag in der Berufswelt schon gleich besichtigen. Gemeint ist in einer Pressemitteilung der Firma Kindler die Baustelle des künftigen Domizils im Gewerbegebiet an der Bamberger Straße.
Drei künftige Gebäudereiniger sowie zwei kaufmännische Auszubildende begaben sich mit Prokurist Carsten Dippelt und weiteren Mitarbeitern der Firma an den neuen Standort. Die Bauarbeiten dort laufen ganz nach Wunsch. Noch im Dezember sei der Einzug geplant, sagte Dippelt. Die Zukunft des bisherigen Firmensitzes in der Hinteren Gasse ist noch offen.
Ein Ausbildungsplatz ist übrigens noch frei, denn das Unternehmen sucht noch einen Gebäudereiniger. Und auch für das kommende Jahr werden schon Bewerbungen für beide Ausbildungsberufe angenommen. Und das soll sich für die jungen Leute auch auszahlen. "Wir sind bestrebt, unsere Auszubildenden zu übernehmen", stellt der Prokurist und technische Betriebsleiter fest. Während der Ausbildung werden die jungen Menschen nämlich gleich auf die Qualitätsstandards des Unternehmens geschult, "was für eine Integration im Team nach der Ausbildung sehr hilfreich ist", heißt es in der Pressemitteilung. Insgesamt verfügt Kindler über sechs Azubis.


Junger Albaner muss noch warten

Einer aus dem neuen Quintett fehlte gestern noch: Sphresim Kastrati. Der 18-jährige Albaner habe schon einen unterschriebenen Vertrag zum Gebäudereiniger erhalten, sagt Ausbilderin Bianca Dippelt. Doch die Genehmigung werde derzeit noch in der Botschaft geprüft. Man sei aber guter Dinge, den jungen Mann im Oktober begrüßen zu können.
Neu im Unternehmen ist auch Simon Heinemann. Er wurde als Logistikmeister angestellt. Diese Stelle wurde neu geschaffen, die gewachsenen Kapazitäten geben das her, berichtet Carsten Dippelt. Den Ausbildungsstart nutzte auch Disponentin Theresa Köck, um das künftige Domizil zu begutachten.
Kindler beschäftigt 278 Mitarbeiter in Teil- und Vollzeit sowie auf 450-Euro-Basis. bp