Seit 50 Jahren prägt die Hochschule Coburg die Region Westoberfranken entscheidend mit. Die Zusammenarbeit mit der Region ist historisch gewachsen und sehr vielfältig. Um die Vernetzung mit der Region weiter zu stärken, hat sich die Hochschule im Rahmen eines Transfer-Audits den Rat von externen Experten geholt.

Wie Vernetzung praktisch aussieht, beschreibt die Pressestelle der Hochschule so: "Studentische Projekte in Unternehmen und sozialen Institutionen gehören zum Alltag an der Hochschule Coburg. Alle Bachelor-Studierenden haben in ihr Studium ein Praxissemester integriert. Für Abschlussarbeiten werden häufig Themen aus der Praxis gewählt. Es gibt Forschungsprojekte mit Firmen und Organisationen, und der Makerspace bietet Jung und Alt die Möglichkeit, selbst kreativ zu werden und eigene Ideen umzusetzen."

Doch die Hochschule Coburg will mehr: Es gehe darum, " im Dialog mit den regionalen Akteuren neue Angebote zu gestalten, die die Innovationskraft der Region stärken", heißt es in der Mitteilung. Denn die Hochschule entwickele sich weiter. Professuren für neue Themenfelder wie Künstliche Intelligenz, Autonomes Fahren oder Kultur- und Sozialmanagement werden besetzt, zusätzliche Standorte in Kronach und Lichtenfels geschaffen.

Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft ermöglichte der Hochschule nun ein Transfer-Audit mit externen Experten. Unter der Leitung von Hochschul-Vizepräsidentin Susanne Aileen Funke wurde diskutiert, wie es gelingt, die große Bandbreite der Aktivitäten stärker zu bündeln und nach außen sichtbar zu machen. Die Anregungen: Die Servicestellen der Hochschule müssen sich besser vernetzen, um Synergie-Effekte zu nutzen. Zudem sollten Anreize für außergewöhnlich innovative Kooperationsformen geschaffen werden. Außerdem wird in der akademischen Weiterbildung ein großer Bedarf erwartet. Vizepräsidentin Funke verspricht, dass viele neue Ideen in der nächsten Zeit nach und nach umgesetzt werden sollen. red