Egal ob das Ergebnis mal knapp unter 800 Euro oder mal etwas über 700 Euro liege - es sei eine "tolle Leistung", die die Mitglieder der Soldatenkameradschaft (SK) Vestenbergsgreuth jedes Jahr bei der Sammlung für den Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge vollbringen. Dieses Lob kam aus dem Mund von Ulrich Winterhalter, dem Reservistenbeauftragten des Volksbundes für Nordbayern, der zur Jahreshauptversammlung der SK nach Vestenbergsgreuth gekommen war, um zwei besonders verdiente Sammler zu ehren. Hartmut Meyer und Willi Klein erhielten aus seinen Händen die bronzene Verdienstspange des Volksbundes.

Dass die 52 Mitglieder des Vereins nicht nur beim Sammeln für die Kriegsgräberfürsorge rührig sind, war dem Bericht des Vorsitzenden Thomas Roth zu entnehmen, der unter anderem die Teilnahme an mehreren Veranstaltungen verschiedener Gremien des Bayerischen Soldatenbundes sowie an etlichen Anlässen innerhalb der Gemeinde erwähnte.

Ein besonders wichtiger Termin im Kalender der Soldatenkameradschaft ist dabei jedes Jahr der Volkstrauertag, an dem man sich wie auch gestern wieder zum Gedenken an die Gefallenen und Vermissten am Kriegerdenkmal versammelt. An eben jenem Denkmal hat aber in den vergangenen Jahrzehnten der Zahn der Zeit stark genagt, wie auch Bürgermeister Helmut Lottes (CSU/UB) in seinem Grußwort feststellte. Es habe bereits einen Ortstermin mit einem Steinmetz gegeben, und auch wenn eine genaue Kostenschätzung noch ausstehe, werde die Sanierung etliche Tausend Euro kosten. Bis zur 150-Jahr-Feier der SK, die 2021 ansteht, soll das Denkmal aber in neuem Glanz erstrahlen, denn die Mahnmale gegen den Krieg gelte es in jedem Fall zu erhalten. Paul Frömel