Schwarzach — Das Alter der gusseisernen Skulptur des Gekreuzigten wird auf etwa 100 Jahre geschätzt. Lange Zeit lag sie unbeachtet in der Schwarzacher Pfarrscheune. Erst 1975 bekam sie wieder ihren angestammten Platz am Friedhofskreuz.

Der Zahn der Zeit nagte

15 Jahre später wurde das hölzerne Kreuz samt Jesusdarstellung dann an den jetzigen Standort versetzt.
Der Zahn der Zeit nagte dann aber in den letzten Jahrzehnten heftig an dem Ensemble und hinterließ deutliche Spuren der Verwitterung und Korrosionsschäden an der Figur. Eine Sanierung wurde nötig und in Auftrag gegeben.
Durch die aufwendige Restaurierung wird das Wahrzeichen des Gottesackers wohl noch Generationen überdauern.
Kürzlich konnte das restaurierte Objekt wieder seiner Bestimmung übergeben werden. Die Plastik wurde von Restaurator Uwe Franke aus Veitlahm repariert und erhielt eine mehrlagige Lackschicht. Für das massive Eichenholzkreuz und die Montage war die Zimmerei Stenglein aus Schmeilsdorf verantwortlich.
Auch der Kirchenvorstand brachte sich nach Kräften bei Fundament- und Montagearbeiten ein.
Das Kreuz wird der Schwar zacher Gemeindepfarrer Ekkehard Weiskopf künftig wieder bei besonderen Anlässen im Rahmen des Gottesdienstes einbeziehen. red