In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule (VHS) und dem Seniorenbeirat Haßfurt bieten die Haßberg-Kliniken kostenlose Gesundheitsvorträge an. Am Montag, 3. Februar, referiert ab 19.30 Uhr Dr. Steffen Amend, Chefarzt der Unfallchirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken, in der Stadthalle über das Thema "Lumbale Spiralkanalstenose - die Arthrose der Wirbelsäule". Der Vortrag ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, teilte das Kommunalunternehmen Haßberg-Kliniken mit.

Es ist ein Kreuz mit dem Kreuz - die meisten kennen das! Rückenschmerzen haben längst den Rang einer Volkskrankheit erreicht! Oft können sie mit mehr Bewegung und gezielten Übungen behoben werden. Aber was ist, wenn dazu noch die Beine kribbeln und es nur Entlastung bringt, wenn man sich leicht nach vorne beugt?

Dann könnte eine Spiralkanalstenose vorliegen. Keine Seltenheit! Schätzungen gehen davon aus, dass bei den über 60-Jährigen jeder Fünfte an dieser Einschränkung leitet. "Die Spinalkanalstenose ist eine Einengung des Rückenmarkkanals, bedingt durch eine Vergrößerung der kleinen Wirbelgelenke durch Arthrose", erläutert Steffen Amend. Der Chefarzt der Unfallchirurgie und orthopädischen Chirurgie am Haus Haßfurt der Haßberg-Kliniken ist ein Experte auf diesem Gebiet. In seinem Gesundheitsvortrag am Montag, 3. Februar, stehen der Rücken und seine Problemzonen im Mittelpunkt.

"Im mittleren bis höheren Alter kann jeder betroffen sein", macht der erfahrene Mediziner klar. Mit zunehmendem Alter werden die Bandscheiben flacher. Dadurch rücken die Wirbelkörper nach und nach zusammen. Der Körper versucht dennoch, den Abstand zu wahren. So bilden sich im Laufe des natürlichen Alterungsprozesses an den Wirbelkörpern und Gelenken knöcherne Auswüchse.

"Vorbeugen ist aber dennoch möglich", führt Steffen Amend aus. "Man sollte zeitlebens ein Übergewicht vermeiden und sich möglichst eine gute Rumpfmuskulatur erhalten." red