Pandemiebedingt musste der erste "Letzte Hilfe Kurs" des Hospizverein Bad Kissingen, der jetzt in Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus stattfand, mehrmals verschoben werden. Bereits im Herbst 2020 haben die Kursleiterinnen, Michaela Kaiser und Michaela Maack, die Ausbildung zur Seminarleitung absolviert. Umso mehr freute sich Vorsitzender Dr. Reinhard Höhn, den "letzte Hilfe Kurs" im Mehrgenerationenhaus zu eröffnen.

Der "Letzte Hilfe Kurs" vermittelt das kleine 1x1 der Sterbebegleitung, das Umsorgen von Schwerstkranken und sterbenden Menschen am Lebensende. Grundwissen wird vermittelt und Ängste genommen.

Der Hospizverein möchte durch das Angebot das würdevolle Sterben in die Mitte der Gesellschaft bringen. "Das Lebensende und auch das Sterben bringt den Angehörigen und Mitmenschen oft Hilflosigkeit, sie wissen nicht genau, wie sie damit umgehen sollen oder helfen können. Der Kurs soll die Mitmenschen ermutigen, mit dem Grundwissen was sie erfahren, sich dem Sterbenden würdevoll zuzuwenden - denn das ist eigentlich das Wichtigste, was wir alle am Lebensende brauchen", nach Aussage von Kaiser und Maack .

Der Kurs richtet sich an alle, die sich über die Themen Sterben, Tod, Trauer und Palliativversorgung informieren möchten. Zudem werden erste Informationen zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht vermittelt. Ausführliche Einzelberatungen dazu können kostenfrei im Büro des Hospizvereins vereinbart werden.

Der Hospizverein Bad Kissingen wird den "letzte Hilfe Kurs" ab sofort regelmäßig in der Region anbieten. Bei Fragen und Beratungsbedarf steht der Hospizverein jederzeit unter Tel.: 0971/785 88 56 oder per Mail unter hospizverein_badkissingen@t-online.de zur Verfügung. Weitere Informationen unter www.hospizverein-bad-kissingen.com red