Bei der Jahreshauptversammlung des Obst- und Gartenbauvereins Niederndorf und Umgebung im Pfarrsaal standen Neuwahlen auf dem Programm. Nur für einige Posten der Vorstandschaft waren neue Vertreter gefragt.

Das Wahlergebnis

Aus der Wahl gingen als Erster Vorsitzender Harald Kollmann, als Zweiter Vorsitzender Lothar Mayer, als Schriftführer Gerhard Zapke und als Kassenwart Johann Adasiak hervor. Zu Kassenprüfern wurden Josef Gumbmann und Helmut Kern bestimmt. Als Beisitzer wurden Kerstin Siegler, Sigrid Mayer, Siegfried Dörrfuß, Siegmund Schaufler, Erwin Schmidt und Walter Winkelmann gewählt.

Otto Tröppner berichtet

Für die Kreisvereinigung der Obst- und Gartenbauvereine war Otto Tröppner vor Ort. In seinem Grußwort zeigte er sich erfreut über das Wiederaufleben des Obst- und Gartenbauvereins Niederndorf und Umgebung. Auch in der heutigen Zeit seien Zusammenhalt und Geselligkeit für einen Verein wichtig.

Ursprünglich wurden die Gartenbauverein von den Gärtnern zur Unterstützung bei ihrer Arbeit benötigt, inzwischen sei aber vieles über das Internet abrufbar. Allerdings könne das Internet den eigenen Garten nicht ersetzen: "Wenn man etwas selber anbaut, dann weiß man, was man hat", so Tröppner. Ein eigener Garten sei ein Stück Lebensqualität, ein "Grünes Wohnzimmer", in dem man den Tag ausklingen lassen könne.

Der Verein hat inzwischen 175 Mitglieder, das Totengedenken galt den vier Verstorbenen des abgelaufenen Jahres. Für den Ersten Vorsitzenden Kollmann ist er ein "wichtiger Dorfverein für Niederndorf". Wenn jemand Niederndorfer werden wolle, "dann ist es wichtig, dass er in einen der Vereine eintritt."

Mehr Rücklagen

Kassenwart Johann Adasiak konnte eine gute Bilanz des Jahres 2019 verkünden, den Einnahmen standen weniger Ausgaben gegenüber, so dass die Rücklagen erhört werden konnten. Die Einnahmen betrugen demnach 1765 Euro, die Ausgaben 1085. Die Rücklagen erhöhten sich auf auf 3617 Euro.

Unter dem Punkt Wünsche und Anträge regte Erwin Schmidt ein Grillfest des Vereins an. "In meinem Hof ist immer Platz", verkündete er. Andere Anregungen betrafen das Logo des Vereins, das auch für den Briefkopf eingesetzt werden sollte, außerdem solle die Fahne die Verstorbenen des Vereins beim Begräbnis mitgetragen werden. Da der Vogelwart rund 200 Nistkästen zu pflegen hat, wird Mithilfe gesucht.