Nach der Polizeikontrolle war aus dem "Schnäppchen" ein Draufzahlgeschäft geworden. Am Montagvormittag hielten Polizeibeamte auf der A 3 zwischen Höchstadt-Nord und Schlüsselfeld einen VW-Bus mit bulgarischer Zulassung an. Mit im Bus befand sich ein 27-jähriger Bulgare, der sich in Nordrhein-Westfalen niedergelassen hat. Bei ihm fanden die Beamten einen gefälschten Führerschein, den er für 1000 Euro bei einem Fälscher erworben hatte. Das Geld hat der Mann in den Sand gesetzt, denn der Führerschein wurde ersatzlos eingezogen und der Fälscher wird wohl kaum etwas erstatten. Dagegen wird von dem Gericht, welches über das Vergehen der Urkundenfälschung entscheidet, vermutlich eine Geldstrafe verhängt werden. Unter den Strich wäre es für den Beschuldigten wohl billiger gewesen, einen Führerschein ordentlich zu erwerben. red