Vorsitzende des Vereins Friedensmuseum Meeder bleibt Elke Bräutigam, ihr Stellvertreter ist weiterhin Henning Schuster. Als Kassenprüfer fungieren neu Markus Weschenfelder und Ulrich Greiner. Das war das Ergebnis der Vorstandswahl bei der Hauptversammlung, die wegen der Corona-Krise im Freien vor der Lernwerkstatt durchgeführt wurde. Pfarrerin Krisztina Kollei, ebenfalls Vorstandsmitglied, gab bekannt, dass das große Friedensfest auf das Jahr 2022 verschoben wird. Dieses Ereignis sollte turnusmäßig eigentlich 2021 - also zehn Jahre nach dem letzten - stattfinden. Doch für die Ausarbeitung sei die Zeit zu kurz. In diesem Jahr werde nur ein Gottesdienst zum 369. Friedensfest stattfinden, sagte Kollei.

Das Friedensmuseum und die Lernwerkstatt wurden laut Bräutigam im vergangenen Jahr von 3058 Gästen besucht. Verschiedene Vereine benutzten für Zusammenkünfte die Lernwerkstatt, die somit sehr gut angenommen wurde. Der anberaumte Termin zur Ahnenforschung mit Wolfgang Geuß und Gerhard Motschmann hatte viele Interessierte. An der im vergangenen Jahr durchgeführten Museumsnacht konnte das Friedensmuseum nicht teilnehmen, weil diese auf das Kirchweihwochenende in Meeder fiel und freiwillige Helfer nicht zur Verfügung standen.

Elke Bräutigam sprach einen großen Dank an Wolfgang Geuß aus, der den Dauerdienst zu den Öffnungszeiten im Friedensmuseum übernehme. Die Corona-Epidemie wurde genutzt, um in der Lernwerkstatt den Fußboden nach zehn Jahren zu erneuern und Geräte auszutauschen. Bürgermeister Bernd Höfer verband seinen Dank an den Vorstand und an alle Helfer mit den Worten, es sei schade, dass überörtlich das Friedensmuseum mehr wahrgenommen werde als die Friedensgemeinde. Die Umbauarbeiten für den neuen Eingang würden in Kürze beginnen, sagte Höfer.

Henning Schuster plädierte für eine gemeinsame Sitzung der politischen und der Kirchengemeinde mit den Vorsitzenden des Friedensmuseums. Er zeigte sich enttäuscht, dass die politische Gemeinde für eine 75-prozentige Förderung des Heimatmuseums über vier Wochen zur Billigung des Antrags benötigt habe. Als endlich die Zustimmung erfolgte, sei der "Topf der Förderung" leer gewesen. kagü