Kreis Haßberge — Die Ausgangsidee, die mittlerweile eine Lichtspur durch ganz Europa gezogen hat: Ein Licht aus Betlehem soll als Botschafter des Friedens durch die Länder reisen und die Geburt Jesu verkünden.
Am dritten Adventswochenende macht sich das Friedenslicht aus Bethlehem von Wien aus auf den Weg in viele europäische Regionen. Im Landkreis Haßberge finden am dritten Adventssonntag, 14. Dezember, jeweils um 18 Uhr zwei Aussendungsfeiern statt.
In Haßfurt lädt der Ring deutscher Pfadfinderverbände, Arbeitsgemeinschaft Haßberge, zu einer Feier in die Ritterkapelle ein. Eine zweite Aussendungsfeier, veranstaltet vom Regionalverband Haßberge des BDKJ (Bund der deutschen katholischen Jugend) und der Pfarreiengemeinschaft Ebern, beginnt in der Kirche in Unterpreppach.
Auf dem Weg zum Dorfplatz machen die Teilnehmer dann Station an verschiedenen Orten. Gestaltet sind die Stationen mit Liedern und mit Texten zum Nachdenken. Für beide Veranstaltungen werden die Besucher gebeten, eine Kerze mit Tropfschutz oder ein Windlicht mitzubringen.
Seit 1986 wird das Friedenslicht in jedem Jahr in den Wochen vor Weihnachten von einem Kind in der Geburtsgrotte Jesu entzündet. Von Bethlehem aus reist das Licht mit dem Flugzeug in einer explosionssicheren Lampe nach Wien und dort weiter in europäische Länder. rn