Allgemeine Informationen

In Bayerns nördlichster Stadt Fladungen macht das Fränkische Freilandmuseum die vergangene ländliche Bau-, Arbeits- und Lebensweise aus ganz Unterfranken sowie der angrenzenden hessischen und thüringischen Rhön erlebbar. Auf einem zwölf Hektar großen Gelände geben über 20 wieder errichtete landwirtschaftliche Anwesen und Gemeindebauten einen umfassenden Einblick in das Wohnen und Wirtschaften vom 17. Jahrhundert bis in die 1970er Jahre. Eingebettet sind die Gebäude in eine historische Kulturlandschaft aus Themengärten, Streuobstwiesen, Äckern und Weiden, auf denen alte Haustierrassen wie Rinder, Schweine, Schafe oder Ziegen gehalten werden.

"Rhön-Zügle" Direkt an das Museumsgelände schließt eine technikhistorische Attraktion an: Auf der ehemaligen Lokalbahnstrecke zwischen Fladungen und dem 18 Kilometer entfernten Mellrichstadt verkehrt seit 1996 das sogenannte "Rhön-Zügle". Mit ihren Dampf- oder Dieselloks und historischen Waggons befördert die Museumsbahn an ausgewählten Sonn- und Feiertagen wie vor 100 Jahren Passagiere durch das obere Streutal. Eine Ausstellung im denkmalgeschützten Fladunger Bahnhofsgebäude von 1898 informiert über die wechselvolle Geschichte der Lokalbahn. Bei verschiedenen Mitmachprogrammen können Besucher das frühere Leben im Dreiländereck Bayern, Hessen und Thüringen nachempfinden.

Öffnungszeiten 2020 Mittwoch, 1. April, bis Sonntag, 8. November; April, Oktober, November: Dienstag bis Sonntag, 9 bis 18 Uhr (an Feiertagen auch montags geöffnet); Mai bis September, täglich, von 9 bis 18 Uhr. red