Beim Heinrichsfest in Bamberg überraschte Erzbischof Ludwig Schick die Weisendorfer Zubzas mit einem Scheck in Höhe von 6750 Euro. Wie Zubza-Sprecher Ernst Klimek erzählte, habe die Weltkirche Bamberg einen Förderantrag positiv entschieden und übernehme sogar den kompletten Kaufpreis für die Stromversorgung der Don-Bosco-Schule, des Internats und der St.-Maria-Goretti-Kirche sowie des Bildungshauses der Novizen im indischen Zubza. Wie Klimek erklärte, wird mit der Spende entweder ein Strom-Generator inklusive Garantie und Wartung für drei Jahre beschafft oder eine Photovoltaikanlage installiert, um die angeschlossenen Gebäude für mindestens zehn Stunden am Tag mit Strom zu versorgen.


Regelmäßige Stromausfälle

In Zubza komme es regelmäßig zu Stromausfällen oder das Netz werde komplett abgeschaltet. Das bekam auch die Weisendorfer Delegation mit Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) bei ihrem Besuch zu spüren.
Die Schule verfügt zwar über einen mittlerweile über 30 Jahre alten Generator, der allerdings nicht mehr repariert werden kann. Wie Klimek schilderte, sei das veraltete Stromnetz vor allem in den ländlichen Gebieten sehr marode und völlig überlastet. "Besonders in der Monsunzeit, bei heftigen Regenfällen und starken Winden fällt der Strom oft tagelang aus, weil es dann auch zu Kurzschlüssen kommt. Energieversorgung für alle - davon ist Nordost-Indien weit entfernt."
Deswegen freuen sich die Weisendorfer Zubzas, dass die Beschaffungskosten komplett übernommen werden und in Zubza ein Stück Normalität einziehen kann.