Bamberg — Neben vielen Mitgliedern der inzwischen rund 90 Selbsthilfegruppen im Bamberger Raum begrüßte der Leiter des Selbsthilfebüros Bamberg, Alexander Schlote, mit dem geschäftsführenden Awo-Vorstand Werner Dippold bei der Feier zum zehnjährigen Bestehen auch Landrat Johann Kalb und den Sozialreferenten der Stadt Bamberg, Ralf Haupt.
Unter den Gästen hatten sich viele Landkreisbürgermeister, Vertreter der Krankenkassen, Vorstandsmitglieder und zahlreiche Mitarbeiter des Awo-Kreisverbands zur Würdigung der Arbeit der Kontakt- und Informationsstelle "Hilfe zur Selbsthilfe" eingefunden.
Spontan unterrichtete Psychologin Heike Mayer als Urgestein der ursprünglich rein studentischen Bamberger Selbsthilfe-Bewegung die über 100 Jubiläumsgäste über die Anfänge vor der Übernahme der Trägerschaft der Selbsthilfekoordination durch Hauptamtliche des Awo-Kreisverbands. Sie sprach ihren Dank der Arbeiterwohlfahrt und insbesondere Alexander Schlote für die Fortführung der wichtigen Arbeit für Selbsthilfegruppen als wertvolle Ergänzung professioneller Hilfe aus.


Informativer Gastvortrag

Umfassend und kompetent informierte Gastreferent Klaus Grothe-Bortlik, Geschäftsführer des Selbsthilfezentrums München, mit seinem Fachvortrag "Selbsthilfe in Bewegung - Aktuelle und zukünftige Herausforderungen". Neben vielen interessanten Denkanstößen zu aktuellen Selbsthilfethemen wie zum Beispiel Migranten in der Selbsthilfe, junge Selbsthilfe und berufliches Burnout beleuchtete der Gastredner unter anderem den Zusammenhang zwischen Selbsthilfe und der demografischen Entwicklung in Deutschland. Alexander Schlote selbst blickte mit aussagekräftigen Bildprojektionen auf Meilensteine der vergangenen zehn Jahre Bamberger Selbsthilfebüro zurück.
Professionell und unterhaltsam rundeten die Piano-Evergreens von Peter Kern und die fulminante Darbietung der "Anonymen Improniker" die Feier ab. red