Eine Meisterschaft im Holzfällen kann auch virtuell stattfinden. Der erste Stihl Timbersports® Virtual European Champion kommt aus Polen: Michal Dubicki setzt sich in einem spannenden Wettkampf gegen 13 Top-Athleten aus ganz Europa durch, heißt es in einer Pressemitteilung. Hinter ihm komplettieren Koen Martens aus Belgien und der Tscheche Martin Komárek das Podium, während der deutsche Vertreter Danny Mahr den Wettkampf auf Rang fünf beendet. Es war die Erstauflage der Virtual European Championship, die gleichzeitig der erste internationale Sportholzfäller-Wettkampf war, der virtuell ausgetragen wurde.

Für die erste virtuelle Europameisterschaft griffen 14 Teilnehmer an 14 unterschiedlichen Schauplätzen über einen Zeitraum von elf Tagen hinweg zu Axt und Säge - ohne peitschende Anfeuerungsrufe der Fans und ohne die Leistungen der direkten Konkurrenten beobachten zu können.

Technischer Fehler

Der amtierende deutsche Meister Danny Mahr verpasste das Podium denkbar knapp. Der Athlet aus dem hessischen Sinntal zeigte eine starke Leistung und war nach vier von sechs Disziplinen gar punktgleich mit dem späteren Champion. Bei der vorletzten Disziplin, dem Springboard, leistete Mahr sich jedoch einen technischen Fehler, womit er keine Punkte für das Gesamtklassement sammeln konnte und so den Anschluss an die Spitze verlor. Nach einem guten Schnitt im Hot-Saw-Finale musste sich der zweifache deutsche Meister dann mit dem fünften Rang zufriedengeben. Die Virtual European Championship wurde am 27. Dezember ausgestrahlt. Offizielle vor Ort sowie eine nachträgliche Schiedsrichterprüfung garantierten dabei die Einhaltung des Regelwerks und die Chancengleichheit aller Teilnehmer, heißt es weiter in der Pressemitteilung. red