Mit der Segnung des Osterfeuers und der Entzündung der Osterkerze wurde die Auferstehungsfeier in der Marktschorgaster Pfarrkirche St. Jakobus eröffnet.
Hinter der brennenden Kerze, einem der ältesten Symbole für die Auferstehung Christi, zog Pfarrer Ignacy Kobus zusammen mit den Ministranten, den künftigen Erstkommunionkindern, Mesner Adam Szulik aus Gefrees und Kirchenpfleger Nikolaus Ott in das Gotteshaus ein. Die Kerze trägt die Symbole der Wundmale Christi, die Jahreszahl 2017 und den Anfang und das Ende des griechischen Alphabets. Im Glanze ihres Lichtes sang der Pfarrer drei Mal "Lumen Christi" und die Gemeinde "Deo gratias".
An die Lichtfeier schloss sich der Wortgottesdienst mit drei Lesungen an, der an die Heilstaten Gottes erinnerte. In seiner Predigt verkündete Pfarrer Igncy Kobus, dass Maria aus Magdala und die andere Maria Zeugen der Auferstehung Jesu sind. Beide Frauen seien ganz früh zum Grab gekommen, um es nach damaligem Brauch zu pflegen. Es sind nicht die Männer, die so oft erwähnt werden, sondern die Frauen, die etwas Außergewöhnliches erleben.
"Kommt uns das nicht bekannt vor?", fragte Pfarrer Kobus und sagte: "Ist es nicht auch in unseren Gemeinde oft so, dass es überwiegend die Frauen sind, die sich sorgen und um das Gemeindeleben kümmern?
In der Tat waren es Mitglieder des "Frauentreffs", die die Feier der Osternacht mit ausgestaltet hatten. Ihnen, aber auch dem Kirchenpfleger und den Mitgliedern der Kirchenverwaltung dankte Kobus für ihren Einsatz.
Es folgten die Weihe des Taufwassers und die Erneuerung des Taufversprechens. Dann wurde die Auferstehung Christi, des Siegers über den Tod, gefeiert. Die Kirchengemeinde sang: "Preis dem Todesüberwinder, der da starb auf Golgatha, dem Erlöser aller Sünder, preiset ihn Alleluja...". Bruno Preißinger